Der musikalische Fingerabdruck

Glocken werden beim Läuten hohen Beanspruchungen ausgesetzt, so dass Ermüdungsrisse entstehen können. Mit den gängigen Methoden der Werkstoffprüfung können diese im Allgemeinen erst dann festgestellt werden, wenn die Ausdehnung des Risses den Klang der Glocke bereits nachhaltig verändert oder sogar zerstört hat. Der musikalische Fingerabdruck von Glocken beschreibt eine Methode, das komplexe Schwingverhalten von Glocken über deren Klang zu analysieren, um Ermüdungsrisse an Glocken mit hoher Zuverlässigkeit und derart frühzeitig feststellen zu können, bevor sie zu hörbaren Klangveränderungen führen. Grundlage dieser Methode ist die Ermittlung und Bewertung von Frequenzaufspaltungen, die sich aus dem schwingungsdynamischen Phänomen des Modensplittings ergeben.

Der musikalische Fingerabdruck eignet sich dazu, die durch Risse verursachten Veränderungen im Schwingverhalten von Glocken eindeutig vom Einfluss produktionsbedingter Fehlstellen sowie glockenspezifischer Eigenheiten wie Inschriften und Ornamente zu unterscheiden. Auf Basis dieser Methode werden Verfahren vorgestellt, die eine zuverlässige Früherkennung und Lokalisierung von Rissen an Glocken im Turm beschreibt, so dass unter Anwendung der vorhandenen Erkenntnisse für ein schonendes Läuten selbst ein Weiterbetrieb vorgeschädigter Glocken möglich ist.

Wir laden alle Interessierten herzlich zum Vortrag von Dr.-Ing. Dipl.-Theol. Michael Plitzner (Hochschule Kempten, Europäisches Kompetenzzentrum für Glocken, ECC-ProBell®, Kempten) zum Thema ein!

Plakat

 Vortrag: „Der musikalische Fingerabdruck von Glocken
als Mittel zur Schadensfrüherkennung

am 06.12.2016 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung e.V. statt.

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Zum Abschluss der Woche

eine Auswahl unserer neusten Medien im Bestand…

46kw

 

Ihre Erwerbungswünsche können Sie mir gern mitteilen.

Christin Klose


Öffnungszeiten Jahreswechsel 16/17

Hauptbibliothek Klosterstraße:

21.12.2016: 10:00 – 15:30 Uhr
22.12.2016: 08:30 – 15:30 Uhr

23.12.2016 – 01.01.2017 geschlossen

02.01.2017: 08:30 – 15:30 Uhr
03.01.2017: 08:30 – 15:30 Uhr

Zweigbibliothek Scheffelstraße:

21.12.2016: 10:00 – 15:30 Uhr
22.12.2016: 08:30 – 15:30 Uhr

23.12.2016 – 01.01.2017 geschlossen

02.01.2017: 08:30 – 15:30 Uhr
03.01.2017: 08:30 – 15:30 Uhr

Zweigbibliothek Schneeberg:

22.12.2016 – 02.01.2017 geschlossen
03.01.2017 – nur bis 15:00 Uhr geöffnet

Zweigbibliothek Reichenbach:

19.12.2016 – 02.01.2017 geschlossen

Zweigbibliothek Markneukirchen:

16.12.2016 – 01.01.2017 geschlossen

Hochschularchiv:

23.12.2016 – 01.01.2017 geschlossen

Wir wünschen allen unseren Nutzern
ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2017!

Weihnachtskugeln

Schulungsangebote der Bibliothek

Wir bieten für unsere Nutzer regelmäßig verschiedene Schulungen zur Bibliotheksnutzung an. Untergliedert wird dieses Angebot in 4 Module:

Modul 1 (die „Einführungsveranstaltung“) bietet zu Beginn des Semesters eine umfassende Führung durch die Bibliothek für alle Studienanfänger.

Modul 2 („Die Bibliothek optimal nutzen“) gibt eine ausführliche Einweisung in die Fernleihe, die Recherche im KVK (Karlsruher Virtueller Katalog) und die elektronischen Angebote der Bibliothek (Datenbanken, Elektronische Zeitschriften, E-Books, etc.).
Nächster Termin: 07.12.2016 – 13.30 Uhr

Modul 3 („Nutzung fachwissenschaftlicher Informationsangebote“) zeigt Suchstrategien für Fachdatenbanken auf, die vom Studenten je nach Studium individuell genutzt werden können.
Nächster Termin: 18.01.2017 – 13.30 Uhr

Modul 4 („Literaturverwaltung und Wissensorganisation mit Citavi“) erklärt das Literaturverwaltungsprogramm Citavi durch praktische Beispiele. Das Programm wird jeweils in der neusten Version vorgestellt.
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Herr Manthey in einer Schulung

Herr Manthey, Mitarbeiter der HSB, während einer Schulung

Bei Rückfragen zu Modul 1&2 wenden Sie sich bitte an Steffi Meier
0375 536 1254 oder Steffi.Meier@fh-zwickau.de

Bei Rückfragen zu Modul 3&4 wenden Sie sich bitte an Jürgen Manthey
0375 536 1269 oder Jürgen.Manthey@fh-zwickau.de

Es besteht jederzeit die Möglichkeit einen Termin individuell zu vereinbaren.

Weiterführende Informationen finden Sie HIER.

Transsylvanien entdecken!

Transsylvanien – lateinisch „quer durch die Wälder“ – atmende Wälder, duftende Felder, weit gestreckte Hügel, malerische Burgen, alles umhüllt von einer tausend Kilometer langen Bergkette mit Spitzen, die durchgehend zweitausend Meter überschreiten. Ist es Dracula´s Reich? Seine wahre Geschichte ist faszinierend, aber Transsylvanien ist mehr, viel mehr. Die Römer ließen dort in der Antike ihre Sprache, Deutsche kamen im Mittelalter als Kolonisten und bauten eine schöne Burg nach der anderen, sie nannten dann das Gebiet Siebenbürgen. Sie selbst wurden fortan  Siebenbürgen-Sachsen genannt. Einer ihrer Nachfahren, Klaus Johannis, ist derzeit Staatspräsident von Rumänien, ein anderer ist Sänger in Deutschland – Peter Maffay. Vergessen wir aber nicht die Rumänen, seit etwa zweitausend Jahren die eigentlichen Einwohner von Transsylvanien. Ein echter Rumäne mit transsilvanischen Wurzeln wird Ihnen über Land, Menschen und Kultur erzählen, er wird Sie mit Musik und Bildern in eine mystische wie magische Welt entführen.

Plakat

Professor Cornel Stan, Vorstandsvorsitzender des Forschungs- und Transferzentrums an der Westsächsischen Hochschule Zwickau ist auch Ehrenprofessor und Doctor Honoris Causa der „Transilvania“ Universität von Kronstadt und Leiter von Promotionsverfahren in der Technischen Universität von Klausenburg. Er hat aber vor allem, über Jahre, die meisten Berge und Burgen Transsylvaniens zu Fuß erkundet.

Wer jemals zu Gast in Transsylvanien war, wird davon immer wieder magnetisch angezogen. Charles, Prinz von Wales hat dort inzwischen ein bezaubernderes Bauernhaus, in dem er oft transsilvanische Luft genießt. Lassen Sie sich von dieser einmaligen Welt bezaubern…

am 29.11.2016 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Innenhof im neuen (alten) Licht

Pünktlich zum Start der dunklen Jahreszeit strahlt die grüne Wand im Innenhof der Hauptbibliothek im neuen Licht und verschönert damit den Lernenden die langen Abende (und für die Mitarbeiter den frühen Morgen) in der Bibliothek. Lange Zeit war sie außer Betrieb genommen, erst fehlten die Ersatzleuchtmittel (es müssen spezielle Röhren sein) und dann schlugen herunterfallende Eiszapfen im Winter das Dach der Wand kaputt… nun ist sie endlich repariert, die richtigen Leuchtmittel wurden gefunden und sie strahlt wie Anbeginn.

GrüneWand

GrüneWand2

Kunst am Bau: Die Wand symbolisiert übrigens ein Buch.

Zum Abschluss der Woche

Ein Auszug aus den Neubestellung der 44 KW.

44kw

 

Ihre Erwerbungswünsche können Sie mir gern mitteilen.

Christin Klose