Landesdigitalisierungsprogramm

Die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, wie auch bedeutsames Schriftgut aus weiteren Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen wird vom Freistaat Sachsen mit zusätzlichen Haushaltsmitteln finanziert. Ziel ist es einen möglichst umfassenden Online-Zugang zu Informationen und Objekten der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung des Freistaates bereitzustellen.

Koordiniert wird das Landesdigitalisierungsprogramm von der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden.

Weiterführendene Infos:
slub-dresden.de/landesdigitalisierungsprogramm/

DS - TextilgeschichteIm Zuge dieses Programms wurden ca. 1.400 gebundene Werke, Mappen und Einzeldokumente aus den Beständen der Standorte Reichenbach und Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau digitalisiert.  Die Sammlung der Dokumente der „Historischen textiltechnischen Fachliteratur“ werden damit in digitaler Form für wissenschaftliche, als auch für touristische Zwecke zugänglich gemacht.

Einen sehr interessanten Blogbeitrag von der SLUB zum Thema finden Sie hier:

http://blog.slub-dresden.de/beitrag/2016/05/10/web-geschichte-von-der-sonntagsschule-zur-digitalen-stickerei/

Neuigkeiten aus dem Archiv

Digitalisierung im Hochschularchiv der WHZ

Im November 2015 wurde im Hochschularchiv der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit der Digitalisierung des Altbestandes begonnen.

Frau Schäfer am Scanner

Mit dem Buchscanner book2net PROFI II der Firma Drescher-Mikrofilm werden zuerst die Akten des Historischen Archivs gescannt. Dies sind Urkunden, Verträge, Briefe, Nachlässe, Zeitungsartikel aber auch Fahnen und andere Textilien der 1897 gegründeten Ingenieurschule Zwickau. Einladungen, Fotoalben und Aufzeichnungen der damaligen Studierenden geben einen Einblick in das studentische und kulturelle Leben der damaligen Zeit. Hochschulpolitisch sind Lehrpläne, Jahresberichte, Versuchsprotokolle der Laboratorien oder Regularien besonders wertvoll.

Hier ein Beispiel eines Scans:

Sommerfest, um 1913

Um diesen Bestand langfristig und dauerhaft zugänglich zu machen, wird er im Hochschularchiv sowohl im Original als auch digital gespeichert und archiviert.

Zeitgleich werden alle Akten mit der Archivsoftware Augias-Express 6 verzeichnet und sind somit recherchier- und wiederfindbar.

Screenshot aus dem Augias-Programm (Name geschwärzt):

Augias-Screenshot

Aus Datenschutzgründen sind die meisten Unterlagen nicht zur Veröffentlichung freigegeben, können aber mit berechtigten Gründen im Hochschularchiv eingesehen werden.

Öffnungszeit des Hochschularchivs:

Di-Do   9:00 – 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Tel. 0375 536 1261

Bei Fragen zum Thema oder zu Unterlagen vergangener (Hochschul)Zeiten können Sie sich gerne an mich wenden.

Ihre Sophie Schäfer