Die Strahov Bücherei in Prag

Prag – immer eine Reise wert, ob für einen Kurztrip oder eine längere Reise, die Landeshauptstadt Tschechiens bietet unglaublich viel Kulturelles und Geschichtliches zu entdecken. Mit einem guten Reiseführer und einer Karte findet man sich schnell zurecht und verpasst damit kein Denkmal und keine Sehnswürdigkeit und erhält zudem noch praktische Tipps, Informationen und Wissenswertes über die Stadt.
Anfang diesen Monats war ich selbst für ein paar Tage in Prag, erlebte eine sehr eindrucksvolle, prunkhafte und saubere Stadt mit sehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen, gutem Essen und sehr geschmackvollem Pivo (Bier) und vielem Historischen zum Entdecken.

Auch unser zuvor geplanter Besuch der Klosteranlage Strahov wurde realisiert und wir besichtigten dort die Strahovská knihovna – die Klosterbücherei Strahov.


„Die Klosterbücherei der Prämonstratenser am Strahov ist eine der wertvollsten und besterhaltenen, historischen Büchereien – die Sammlungen zählen an die 200.000 Bände. Der älteste Teil der heutigen Bücherei, der barocke Theologiesaal, entstand in den Jahre 1671 – 1674, das klassizistische Hauptgewölbe des Philosophischen Saals stammt aus dem Jahre 1794 und mit seiner Höhe umfasst es zwei Stockwerke des Gebäudes. Der Saal wird von den Deckenfresken von Siard Nosecký und Anton Maulbertsch dominiert.“ Weiterführende Infos: HIER

Die eindrucksvollen Säle zählen für mich zu den Orten, die man einfach mal gesehen haben muss und das nicht nur als Bibliotheksmitarbeiter. Jedem, der Prag besucht, würde ich einen Besuch des Klostergeländes mit Besichtigung der Klosterbibliothek empfehlen!

Tipp: Direkt im Areal des Klosters Strahov befindet sich die Klášterní pivovar Strahov – die Klosterbrauerei mit einmaligen Ambiente, welche hauseigenes Bier und erstklassige böhmische Küche anbietet!

In unserem Bibliotheksbestand finden sich neben zahlreichen anderen Reiseführern auch einige Bücher zu Prag und über die Tschechische Republik allgemein, wie „111 Orte in Prag, die man gesehen habe muss“, „DuMont Reiseführer Prag“ oder „Gebrauchsanweisung für Prag und Tschechien“. Somit ist man gut vorbereitet – damit auch die nächste Städtereise zum unvergesslichen Erlebnis wird!

Maria Diebel

Landesdigitalisierungsprogramm

Die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, wie auch bedeutsames Schriftgut aus weiteren Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen wird vom Freistaat Sachsen mit zusätzlichen Haushaltsmitteln finanziert. Ziel ist es einen möglichst umfassenden Online-Zugang zu Informationen und Objekten der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung des Freistaates bereitzustellen.

Koordiniert wird das Landesdigitalisierungsprogramm von der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden.

Weiterführendene Infos:
slub-dresden.de/landesdigitalisierungsprogramm/

DS - TextilgeschichteIm Zuge dieses Programms wurden ca. 1.400 gebundene Werke, Mappen und Einzeldokumente aus den Beständen der Standorte Reichenbach und Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau digitalisiert.  Die Sammlung der Dokumente der „Historischen textiltechnischen Fachliteratur“ werden damit in digitaler Form für wissenschaftliche, als auch für touristische Zwecke zugänglich gemacht.

Einen sehr interessanten Blogbeitrag von der SLUB zum Thema finden Sie hier:

http://blog.slub-dresden.de/beitrag/2016/05/10/web-geschichte-von-der-sonntagsschule-zur-digitalen-stickerei/

Neuigkeiten aus dem Archiv

Digitalisierung im Hochschularchiv der WHZ

Im November 2015 wurde im Hochschularchiv der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit der Digitalisierung des Altbestandes begonnen.

Frau Schäfer am Scanner

Mit dem Buchscanner book2net PROFI II der Firma Drescher-Mikrofilm werden zuerst die Akten des Historischen Archivs gescannt. Dies sind Urkunden, Verträge, Briefe, Nachlässe, Zeitungsartikel aber auch Fahnen und andere Textilien der 1897 gegründeten Ingenieurschule Zwickau. Einladungen, Fotoalben und Aufzeichnungen der damaligen Studierenden geben einen Einblick in das studentische und kulturelle Leben der damaligen Zeit. Hochschulpolitisch sind Lehrpläne, Jahresberichte, Versuchsprotokolle der Laboratorien oder Regularien besonders wertvoll.

Hier ein Beispiel eines Scans:

Sommerfest, um 1913

Um diesen Bestand langfristig und dauerhaft zugänglich zu machen, wird er im Hochschularchiv sowohl im Original als auch digital gespeichert und archiviert.

Zeitgleich werden alle Akten mit der Archivsoftware Augias-Express 6 verzeichnet und sind somit recherchier- und wiederfindbar.

Screenshot aus dem Augias-Programm (Name geschwärzt):

Augias-Screenshot

Aus Datenschutzgründen sind die meisten Unterlagen nicht zur Veröffentlichung freigegeben, können aber mit berechtigten Gründen im Hochschularchiv eingesehen werden.

Öffnungszeit des Hochschularchivs:

Di-Do   9:00 – 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Tel. 0375 536 1261

Bei Fragen zum Thema oder zu Unterlagen vergangener (Hochschul)Zeiten können Sie sich gerne an mich wenden.

Ihre Sophie Schäfer