Kuriose Reaktionen in der Aula

Es brennt, es raucht, es knallt – und das alles in der Aula der Westsächsischen Hochschule in Zwickau.
Am Mittwoch, den 21. Juni 2017 können MINT-begeisterte und interessierte Menschen der Frage „Sind chemische Reaktionen umkehrbar?“ nachgehen. Der Anlass „Magnifizenzen im Vortrag und Gespräch“ ist natürlich nur ein Vorwand. Für die verständliche und vorhersagbare Darstellung komplexer chemischer Prozesse erhalten Forscher normalerweise den Chemie- Nobelpreis. Der Rektor Prof. Dr. Karl Schwister begnügt sich damit, möglich viele angehende Studierende für einen der zahlreichen MINT-Studiengänge an der WHZ zu begeistern.

Der Experimentalvortrag von Prof. Dr. Karl Schwister findet am 21. Juni um 17 Uhr in der Aula, Peter-Breuer-Straße statt. Der Eintritt ist frei!

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!


Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen
zum Studium generale eintragen lassen.


„Chemie ist, wenn es raucht und stinkt. Physik ist, wenn es nie gelingt.“ – Aus Deutschland

Im Montagsgespräch mit Profs (8)

Kann denn Mode „öko“ sein?
Teil 2: Veredlung – Fluch oder Segen?

Der Mensch hat über Jahrtausende gelernt seiner „zweiten Haut“ zusätzliche Eigenschaften zu geben. Dabei spielen modische als auch funktionale Aspekte eine Rolle. Ursprünglich war es nur möglich die vorhandenen Naturfasern mit anderen Mitteln aus der Natur zu behandeln.

Mit der stürmischen Entwicklung der chemischen Industrie im 19. Jh. wurden und werden auch ständig neue Stoff und Materialien entwickelt, die bei ihren Einbringen in Faserstoffe den Fasern und Textilien diese neue Eigenschaften geben. Auch haben die entwickelten synthetischen Fasern zusätzlich den Textilveredler neue Aufgaben gegeben und die Entwicklung weiterer Veredlungsprodukte vorangetrieben.

Der Verbraucher hält natürlich auch das Entwicklungsrad mit dem Wunsch nach verbesserten und neuen Eigenschaften am Laufen.

Wie in anderen Bereichen auch war der Zusammenhang zwischen direktem Hautkontakt mit bestimmten Stoffen und gesundheitlichen Problemen lange Zeit unbekannt und rückte erst im 20 Jh. in den Fokus. Auch das umweltbewusste Handeln hat sich erst in den letzten 50 Jahren verstärkt.

Kann man sich als Käufer und Konsument einfach auf Ökotextilien zurückziehen?

Wo kann man im textilen Kreislauf einen ökologisch sinnvollen Ansatz finden?

Was tut die Textilindustrie und was steckt hinter den verschiedenen
Öko-Labels für Textilien?

Diese und andere Fragen rund um das „Öko im Textil“ möchte ich mit ihnen diskutieren.

Prof. Dr. rer. nat. Hardy Müller

Plakat Prof. Hardy Müller

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Im Montagsgespräch mit Profs. (7)

Kann denn Mode „öko“ sein?
Teil 1: Fasern – Natur contra Chemie

Unsere Kleidung ist unsere zweite Haut – sie schützt und wärmt. Andererseits drücken wir mit unserer Bekleidung persönlichen Stil aus, je nach Situation Individualität oder Zugehörigkeit.
Und dann soll die Mode auch noch „öko“ sein, umweltfreundlich und sozialverträglich produziert, fair gehandelt, hautverträglich, in der Herstellung transparent und verlässlich – geht das?

Naturfasern assoziieren Natürlichkeit. Betrachten Sie mit mir Baumwolle, die am häufigsten verwendeten Naturfaser, mit ihren Umweltproblemen und Alternativen.

Chemiefasern scheinen der Stoff, aus dem die Träume sind:
langlebig, robust, anpassungsfähig, pflegeleicht.

Die unzähligen Standards für Ökotextilien weltweit unterscheiden sich  sehr in Prüftiefe, Transparenz und Ernsthaftigkeit. Diese Vielfalt verwirrt Produzenten, Händler und Verbraucher. Lernen Sie die Kriterien für einige wichtige Textil-Zertifikate kennen und beurteilen Sie die Schwierigkeiten, einen globalen Standard zu entwickeln.

 In diesem Montagsgespräch möchte ich Sie zu einer kleinen Reise entlang der „textilen Kette“  einladen. Diskutieren Sie mit über ökologisches Für und Wider.

Scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen zu Textilien im Allgemeinen und Öko-Textilien im Speziellen mitzubringen.

Frau Prof. Dr.-Ing. Kirstin Hoffmann

plakat

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.