Modedesign in der Hauptbibliothek

Die Studienrichtung Modedesign präsentiert sich in der Hochschulbibliothek

Einen Einblick in die Welt des Schneeberger Modedesigns können Zwickauer und Besucher in den Schaufenstern im Erdgeschoss der Hochschulbibliothek erleben. Die Studienrichtung Modedesign der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg zeigt dort ausgewählte Studien- und Abschlussarbeiten. Vielfältige Impulse und Designstandpunkte erzählen von der Komplexität und Diversität der Mode, vor allem aber von der Gestaltungskompetenz und kreativen Fantasie der angehenden Modedesigner.

Zusätzlich zu der Schaufensterausstellung wurde ebenfalls die Vitrine von der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg gestaltet und mit Requisiten bestückt. Ausgestellt sind auch hier handgefertigte Studienarbeiten.

Studienrichtung Textilkunst/Textildesign: Filzschalen von Alisa Bremer und Daniela Schieck, Papierschalen von Magdalena Sophie Orland und Klöppelstudien aus Draht und gewachstem Papier.

Die Ausstellungen werden vermutlich bis zum Semesterende zu sehen sein.

Landesdigitalisierungsprogramm

Die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, wie auch bedeutsames Schriftgut aus weiteren Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen wird vom Freistaat Sachsen mit zusätzlichen Haushaltsmitteln finanziert. Ziel ist es einen möglichst umfassenden Online-Zugang zu Informationen und Objekten der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung des Freistaates bereitzustellen.

Koordiniert wird das Landesdigitalisierungsprogramm von der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden.

Weiterführendene Infos:
slub-dresden.de/landesdigitalisierungsprogramm/

DS - TextilgeschichteIm Zuge dieses Programms wurden ca. 1.400 gebundene Werke, Mappen und Einzeldokumente aus den Beständen der Standorte Reichenbach und Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau digitalisiert.  Die Sammlung der Dokumente der „Historischen textiltechnischen Fachliteratur“ werden damit in digitaler Form für wissenschaftliche, als auch für touristische Zwecke zugänglich gemacht.

Einen sehr interessanten Blogbeitrag von der SLUB zum Thema finden Sie hier:

http://blog.slub-dresden.de/beitrag/2016/05/10/web-geschichte-von-der-sonntagsschule-zur-digitalen-stickerei/

Im Montagsgespräch mit Profs. (7)

Kann denn Mode „öko“ sein?
Teil 1: Fasern – Natur contra Chemie

Unsere Kleidung ist unsere zweite Haut – sie schützt und wärmt. Andererseits drücken wir mit unserer Bekleidung persönlichen Stil aus, je nach Situation Individualität oder Zugehörigkeit.
Und dann soll die Mode auch noch „öko“ sein, umweltfreundlich und sozialverträglich produziert, fair gehandelt, hautverträglich, in der Herstellung transparent und verlässlich – geht das?

Naturfasern assoziieren Natürlichkeit. Betrachten Sie mit mir Baumwolle, die am häufigsten verwendeten Naturfaser, mit ihren Umweltproblemen und Alternativen.

Chemiefasern scheinen der Stoff, aus dem die Träume sind:
langlebig, robust, anpassungsfähig, pflegeleicht.

Die unzähligen Standards für Ökotextilien weltweit unterscheiden sich  sehr in Prüftiefe, Transparenz und Ernsthaftigkeit. Diese Vielfalt verwirrt Produzenten, Händler und Verbraucher. Lernen Sie die Kriterien für einige wichtige Textil-Zertifikate kennen und beurteilen Sie die Schwierigkeiten, einen globalen Standard zu entwickeln.

 In diesem Montagsgespräch möchte ich Sie zu einer kleinen Reise entlang der „textilen Kette“  einladen. Diskutieren Sie mit über ökologisches Für und Wider.

Scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen zu Textilien im Allgemeinen und Öko-Textilien im Speziellen mitzubringen.

Frau Prof. Dr.-Ing. Kirstin Hoffmann

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Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.