Naturgesetze, Informatik und Wettbewerb

– ein Resümee aus 50 Jahren Vorlesungen für Ingenieurstudenten

ein Vortrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl-Friedrich Fischer

Die Vorlesung führt den Zuhörer zunächst auf das Terrain bekannter Naturgesetze des ältesten Gebiets der Physik – der Mechanik. Dabei wird gezeigt, dass diese Gesetzmäßigkeiten weit über das akademische Interesse hinaus unabdingbar für den technischen Fortschritt waren und sind. Daran schließt sich ein knapper Überblick zur rasanten Entwicklung von Informationstechnik, numerischer Mathematik und Simulationssoftware an, die sich letztendlich als unverzichtbarer Schrittmacher einer innovativen Volkswirtschaft im internationalen Wettbewerb erweist.

Mit der Veranstaltung gibt Altrektor Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Fischer den Auftrakt der Reihe „Magnifizenzen im Vortrag und Gespräch“ in der Hochschulbibliothek, ihm folgen Vorträge von den Altrektoren Prof. Dr. Gunter Krautheim und Prof. Dr.-Ing. Horst-Dieter Tietz und dem derzeitigen Rektor Prof. Karl Schwister.

Anmerkung: Um den Vortrag auch für Studenten und Zuhörern mit wenig Neigung zur mathematischen Physik hörenswert zu gestalten, hat der Autor – nach seiner Auffassung – die notwendige mathematische Formelsprache auf ein Minimum beschränkt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Am 29.03.2017 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek, der Eintritt ist frei!


Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Der musikalische Fingerabdruck

Glocken werden beim Läuten hohen Beanspruchungen ausgesetzt, so dass Ermüdungsrisse entstehen können. Mit den gängigen Methoden der Werkstoffprüfung können diese im Allgemeinen erst dann festgestellt werden, wenn die Ausdehnung des Risses den Klang der Glocke bereits nachhaltig verändert oder sogar zerstört hat. Der musikalische Fingerabdruck von Glocken beschreibt eine Methode, das komplexe Schwingverhalten von Glocken über deren Klang zu analysieren, um Ermüdungsrisse an Glocken mit hoher Zuverlässigkeit und derart frühzeitig feststellen zu können, bevor sie zu hörbaren Klangveränderungen führen. Grundlage dieser Methode ist die Ermittlung und Bewertung von Frequenzaufspaltungen, die sich aus dem schwingungsdynamischen Phänomen des Modensplittings ergeben.

Der musikalische Fingerabdruck eignet sich dazu, die durch Risse verursachten Veränderungen im Schwingverhalten von Glocken eindeutig vom Einfluss produktionsbedingter Fehlstellen sowie glockenspezifischer Eigenheiten wie Inschriften und Ornamente zu unterscheiden. Auf Basis dieser Methode werden Verfahren vorgestellt, die eine zuverlässige Früherkennung und Lokalisierung von Rissen an Glocken im Turm beschreibt, so dass unter Anwendung der vorhandenen Erkenntnisse für ein schonendes Läuten selbst ein Weiterbetrieb vorgeschädigter Glocken möglich ist.

Wir laden alle Interessierten herzlich zum Vortrag von Dr.-Ing. Dipl.-Theol. Michael Plitzner (Hochschule Kempten, Europäisches Kompetenzzentrum für Glocken, ECC-ProBell®, Kempten) zum Thema ein!

Plakat

 Vortrag: „Der musikalische Fingerabdruck von Glocken
als Mittel zur Schadensfrüherkennung

am 06.12.2016 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung e.V. statt.

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Der Islam aus anderer Sicht (Vortrag)

Am Dienstag, 26.04.2016 um 17 Uhr hält Herr Dr. Edmund Käbisch, Pfarrer i.R.
in der Hochschulbibliothek einen Vortrag zum Thema
„Islam – aus der Sicht eines evangelisch-lutherischen Pfarrers“

Das Judentum, das Christentum und der Islam glauben nur an einen Gott. Dieser Monotheismus ist wie ein verbindendes Band zwischen den drei Religionen – auch der Stammvater Abraham. Aber die Menschheitsgeschichte führte dazu, dass nicht das Gemeinsame gesehen und gelebt wurde, sondern das Trennende. Die religiösen Gegensätze wurden wie eine Ideologie benutzt und führten zu furchtbaren Glaubenskriegen. Diese Ideologie hat sich im Laufe der Jahrhunderte tief in die menschliche Festplatte des Bewusstseins eingebrannt und bestimmt bis heute nicht nur das Denken und Handeln der Gläubigen.

Einmal wird im Vortrag die konträre Entwicklung des Christentums und des Islams gegenübergestellt. Und andermal wird die abrahamitische Theologie erklärt, weil die beiden Religionen viel Gemeinsames und Verbindendes haben. Sie ist eine neue Perspektive, die zu einem friedlicheren Miteinander führen könnte.
Dr. Edmund Käbisch

Symbole der Buchreligionen

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz in Zwickau statt. Weitere Informationen finden Sie HIER

Erlebnisreise in ein fremdes Land

(c) Joachim Krause

… weit weg, nach PAKISTAN sollte es gehen.

Im Vorfeld hatten uns die einen für verrückt erklärt, die anderen waren höchst besorgt: Ausgerechnet Pakistan, mit Taliban und Al Kaida, und Islam und Scharia, und erst der Umgang mit Frauen??? Wir, die beiden Krauses und Micha und Birgit Beier, hatten ja aber wissentlich eine „Erlebnisreise“ ge­bucht, und nun wollten wir auch richtig was erle­ben, den Nanga Parbat sehen, und wir wollten er­fahren, wie es in diesem fremden Land wirklich IST. Pakistan, ein Land, das zur Hälfte aus Fels­wüste besteht, eine „Islamische Republik“ ist, 200 Millionen Einwohner hat (bei der Staatsgründung 1947 waren es 30 Millionen), bettelarm, aber Atommacht. Gelegen in einer „heißen“ Zone, so­wohl geologisch gesehen (Erdbebengefahr entlang der „Knautschzone“ beim Zusammenprall des indi­schen Subkontinents mit der eurasischen Platte) als auch politisch verstanden (Nachbarn: Iran, Afghanistan, China und der ständige Kriegsgegner Indien). Ein Land voller Kontraste: Schulpflicht – und dennoch fast 50% Analphabeten, alle hundert Kilometer andere Spielarten des Islam, einmal extrem konservativ und andernorts sehr liberal, die Frauen manchmal tief verschleiert und kaum auf der Straße zu sehen, dann Gebiete, wo sie sich (oft unverschleiert) in der Öffentlichkeit zeigen und fast jeden Beruf ausüben. […]
Joachim Krause

Am 19.04.2016 um 17 Uhr hält Herr Joachim Krause
in der Hochschulbibliothek einen Votrag über seine
„Erlebnisreise in ein fremdes Land – PAKISTAN“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
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Erste Veranstaltung im neuen Semester

Den Auftakt der Veranstaltungen der HSB im Sommersemester 2016 macht Frau Reingard Al-Hassan am kommenden Dienstag, 12.04.2016 um 17 Uhr mit ihrem Bildervortrag zum Thema „Syrien – meine zweite Heimat“.

PlakatFrau Reingard Al-Hassan (Dipl.-Ing.), Direktorin der Hochschulbibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau, lebte selbst von 1982 – 1989 in Syrien und besuchte von 2000 bis 2011 regelmäßig Verwandte und Freunde im Land. Im Votrag zeigt sie private Fotoaufnahmen ihrer Reisen in Syrien und berichtet vom einstigen Leben dort. Sie geht dabei auf Themen der Geografie, Geschichte, Sprache, Kultur und Gesellschaft ein.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Das Geheimnis der Pigmente

 

Zinnober, Scharlach, Parisrot
Geschichte, Herstellung und zerstörungsfreie Untersuchung an Farbmitteln und Färbungen im Mittelalter
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Bis heute fasziniert der in Gold und leuchtenden Farben strahlende Altar der Zwickauer Marienkirche. Farbe war im Mittelalter häufig mit Kostbarkeit verbunden; farbige Kleider konnten sich nur die Wohlhabenderen leisten. Doch standen den mittelalterlichen Malern und Färbern eine ganze Reihe mineralischer und künstlicher Pigmente sowie organischer Naturfarbstoffe zur Verfügung. Für die historische und kunsthistorische Forschung bietet die Kenntnis der verwendeten Farbmittel wesentliche Einblicke in die Arbeit der Künstler, technische Entwicklungen und Handelsnetzwerke. Für die Restaurierung ist dieses Wissen unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung von Konservierungskonzepten. Aus konservatorischer Sicht ist jedoch die Entnahme von Proben für die Analyse häufig problematisch, vielfach auch nicht akzeptabel. Dies gilt besonders für kleinteilige fragile Malereien wie die Buchmalerei. Hier sind also zerstörungsfreie Analysemethoden gefragt.

Im Zentrum des Vortrags wird daher nicht der Zwickauer Altar stehen, sondern einige bedeutende Beispiele mittelalterlicher Buchmalerei, anhand derer Möglichkeiten und Grenzen zerstörungsfreier Analysemethoden für die Erforschung der mittelalterlicher Farbmittel aufgezeigt werden sollen. Sinnvolle Forschung an historischer Materialität ist nur im transdisziplinären Dialog möglich. Daher soll die naturwissenschaftliche Methodik ausgehend von den kunsthistorischen, historischen und restauratorischen Fragestellungen diskutiert werden.
Frau Dr. phil. Doris Oltrogge

Plakat

Am 01.12.15 um 17 Uhr findet der Vortrag von
Frau Dr. phil. Doris Oltrogge in der Hauptbibliothek statt.

Der Eintritt ist frei!

Alle Interessierten sind recht herzlich dazu eingeladen!

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Zwickau-Chemnitz der DGZfP statt.

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Pflegeveranstaltung

Licht- und Schattenseiten in der ambulanten Versorgung Pflegebedürftiger
– wie die Realität vom Idealbild abweicht
ein Vortrag von Stephan Wusowski, Pflegedienstleiter

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Egal ob Pflegebedürftiger, Angehörige, oder Pflegekräfte – jeder hat eine persönliche Definition des Begriffes von Pflege/Altenpflege. Die Pflegebranche hat mit verschiedensten Anforderungen und gestiegenen Erwartungen zu kämpfen, u.a.  Pflegebedürftige und Angehörige die bezahlbare Leistungen fordern, Mitarbeiter die aufgrund von Personalmangel und Dokumentationswahnsinn am Rande der Überarbeitung stehen, Pflegedienste und Einrichtungen die wirtschaftlich und gewinnorientiert arbeiten müssen. Daraus ergeben sich diverse Probleme, die in diesem Vortrag erörtert und beleuchtet werden sollen. Dieser Vortrag ist als praxisbezogener Grundlagenvortrag ausgelegt.
Am 25.11.2014 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt
Der Eintritt ist frei!
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!
Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.