Internationale Lehrende stellen sich vor

Neben unseren eigenen Veranstaltungen findet in diesem Semester noch die Reihe „Internationale Lehrende stellen sich vor“ in der Hochschulbibliothek statt. In dieser Reihe zeigt sich die Vielfalt der WHZ in Bezug auf die Herkunft ihrer Lehrenden – Lehrende aus Bulgarien, Kirgisistan, Großbritannien, China und den USA stellen sich, ihren biographischen Hintergrund und ihre Herkunftsländer vor. Zugleich dient die Reihe dazu, mehr über diese Länder zu lernen, seien es nun regionale Besonderheiten, aktuelle politische oder wirtschaftliche Themen oder andere Aspekte. Spannend ist auch der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus: Gibt es – je nach Herkunftsland – eine spezielle Sicht auf Deutschland?

Am kommenden Dienstag, 14.11.17 referieren John Hodgson und Peter Sullivan zu „Two english „geezers“ cast a look across the channel“ und berichten über ihr Herkunftsland Großbritannien.

Weitere Termine:

China
Termin: Di, 28.11.2017, 15.20 – 16.50 Uhr
Referent: Dr. Juan Cao; Dr. Peiqi Han

Bulgarien
Termin: Di, 12.12.2017, 15.20 – 16.50 Uhr
Referent: Prof. Dr. rer. pol. Stefan Kolev

Kirgisistan
Termin: Di, 09.01.2018, 15.20 – 16.50 Uhr
Referent: Kumushay Arzybaeva; Sanija Vlasanova

Diskussionsrunde zum Abschluss der Reihe unter Leitung von Prof. Dr. Hui-Fang Chiao
Termin: Di, 23.01.2018, 15.20 – 16.50 Uhr

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen
zum Studium generale eintragen lassen.

Die Zeit – durchmessen – erleben – gestalten

Am 31.05.2017 um 17 Uhr findet die dritte Veranstaltung in der Reihe „Magnifizenzen im Vortrag und Gespräch“ in der Hochschulbibliothek statt.

 Alt-Magnifizenz Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Horst-Dieter Tietz hält einen Vortrag zum Thema:

Zeit durchmessen, erleben und gestalten – Gedanken zu einem Jahrestag

Erfahrungen im Fluss der Zeit zwischen Idealem und Realem im Spiegel des Lehrens, Forschens und Leitens.

Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung findet im Rahmen der Bürgerakademie statt.

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

„Von der Kernspaltung …

… zur Atombombe“

Wir laden Sie recht herzlich zur zweiten Veranstaltung der Reihe „Magnifizenzen im Vortrag und Gespräch“ ein. Altrektor Prof. Dr. rer. nat. habil. Gunter Krautheim thematisiert „Von der Kernspaltung zur Atombombe“.

Keine andere Entdeckung der Physik hat die Weltpolitik der letzten 100 Jahre so beeinflusst wie die Kernspaltung und die daraus resultierende Möglichkeit Atombomben zu bauen und auch einzusetzen. Der Vortrag nimmt die Zuhörer mit in die fantastische Welt des Inneren des Atoms. Er beschreibt den internationalen Wettlauf auf diesem Gebiet und berichtet darüber, wann den Wissenschaftlern klar wurde, welche ungeheuere Energien dort schlummern, die friedlich, aber auch militärisch dramatische Möglichkeiten eröffnen. Und das in einer Zeit, wo in Russland Stalins Diktatur wütet und Deutschland zum 2.Weltkrieg aufrüstet. Kommunikationsdefizite führen zum berühmten Brief Einsteins an Roosevelt, der die Entwicklung und schließlich den Abwurf der Atombombe auslöste.
Welche Positionen nahmen die Wissenschaftler ein und wie ging es nach Hiroshima weiter….?

Mehr dazu erfahren Sie am Mittwoch, 12.04.2017 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek, der Eintritt ist frei.

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Naturgesetze, Informatik und Wettbewerb

– ein Resümee aus 50 Jahren Vorlesungen für Ingenieurstudenten

ein Vortrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl-Friedrich Fischer

Die Vorlesung führt den Zuhörer zunächst auf das Terrain bekannter Naturgesetze des ältesten Gebiets der Physik – der Mechanik. Dabei wird gezeigt, dass diese Gesetzmäßigkeiten weit über das akademische Interesse hinaus unabdingbar für den technischen Fortschritt waren und sind. Daran schließt sich ein knapper Überblick zur rasanten Entwicklung von Informationstechnik, numerischer Mathematik und Simulationssoftware an, die sich letztendlich als unverzichtbarer Schrittmacher einer innovativen Volkswirtschaft im internationalen Wettbewerb erweist.

Mit der Veranstaltung gibt Altrektor Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Fischer den Auftrakt der Reihe „Magnifizenzen im Vortrag und Gespräch“ in der Hochschulbibliothek, ihm folgen Vorträge von den Altrektoren Prof. Dr. Gunter Krautheim und Prof. Dr.-Ing. Horst-Dieter Tietz und dem derzeitigen Rektor Prof. Karl Schwister.

Anmerkung: Um den Vortrag auch für Studenten und Zuhörern mit wenig Neigung zur mathematischen Physik hörenswert zu gestalten, hat der Autor – nach seiner Auffassung – die notwendige mathematische Formelsprache auf ein Minimum beschränkt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Am 29.03.2017 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek, der Eintritt ist frei!


Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Der musikalische Fingerabdruck

Glocken werden beim Läuten hohen Beanspruchungen ausgesetzt, so dass Ermüdungsrisse entstehen können. Mit den gängigen Methoden der Werkstoffprüfung können diese im Allgemeinen erst dann festgestellt werden, wenn die Ausdehnung des Risses den Klang der Glocke bereits nachhaltig verändert oder sogar zerstört hat. Der musikalische Fingerabdruck von Glocken beschreibt eine Methode, das komplexe Schwingverhalten von Glocken über deren Klang zu analysieren, um Ermüdungsrisse an Glocken mit hoher Zuverlässigkeit und derart frühzeitig feststellen zu können, bevor sie zu hörbaren Klangveränderungen führen. Grundlage dieser Methode ist die Ermittlung und Bewertung von Frequenzaufspaltungen, die sich aus dem schwingungsdynamischen Phänomen des Modensplittings ergeben.

Der musikalische Fingerabdruck eignet sich dazu, die durch Risse verursachten Veränderungen im Schwingverhalten von Glocken eindeutig vom Einfluss produktionsbedingter Fehlstellen sowie glockenspezifischer Eigenheiten wie Inschriften und Ornamente zu unterscheiden. Auf Basis dieser Methode werden Verfahren vorgestellt, die eine zuverlässige Früherkennung und Lokalisierung von Rissen an Glocken im Turm beschreibt, so dass unter Anwendung der vorhandenen Erkenntnisse für ein schonendes Läuten selbst ein Weiterbetrieb vorgeschädigter Glocken möglich ist.

Wir laden alle Interessierten herzlich zum Vortrag von Dr.-Ing. Dipl.-Theol. Michael Plitzner (Hochschule Kempten, Europäisches Kompetenzzentrum für Glocken, ECC-ProBell®, Kempten) zum Thema ein!

Plakat

 Vortrag: „Der musikalische Fingerabdruck von Glocken
als Mittel zur Schadensfrüherkennung

am 06.12.2016 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung e.V. statt.

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Der Islam aus anderer Sicht (Vortrag)

Am Dienstag, 26.04.2016 um 17 Uhr hält Herr Dr. Edmund Käbisch, Pfarrer i.R.
in der Hochschulbibliothek einen Vortrag zum Thema
„Islam – aus der Sicht eines evangelisch-lutherischen Pfarrers“

Das Judentum, das Christentum und der Islam glauben nur an einen Gott. Dieser Monotheismus ist wie ein verbindendes Band zwischen den drei Religionen – auch der Stammvater Abraham. Aber die Menschheitsgeschichte führte dazu, dass nicht das Gemeinsame gesehen und gelebt wurde, sondern das Trennende. Die religiösen Gegensätze wurden wie eine Ideologie benutzt und führten zu furchtbaren Glaubenskriegen. Diese Ideologie hat sich im Laufe der Jahrhunderte tief in die menschliche Festplatte des Bewusstseins eingebrannt und bestimmt bis heute nicht nur das Denken und Handeln der Gläubigen.

Einmal wird im Vortrag die konträre Entwicklung des Christentums und des Islams gegenübergestellt. Und andermal wird die abrahamitische Theologie erklärt, weil die beiden Religionen viel Gemeinsames und Verbindendes haben. Sie ist eine neue Perspektive, die zu einem friedlicheren Miteinander führen könnte.
Dr. Edmund Käbisch

Symbole der Buchreligionen

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz in Zwickau statt. Weitere Informationen finden Sie HIER