Resümee des gestrigen Vortrags

Vortrag1

Zum gestrigen VortragSyrien – meine zweite Heimat…“ von Frau Reingard Al-Hassan, Bibliotheksdirektorin der Westsächsischen Hochschule Zwickau, begrüßten wir rund 100 Gäste in der Hochschulbibliothek.
Frau Al-Hassan berichtete aus ihrem Leben in Syrien in den 80er Jahren, zog Vergleiche zur heutigen Lage im Land und zeigte zahlreiche, persönlich aufgenommene Fotografien. Sie erläuterte außerdem Aspekte der Geschichte, beheimateten Religionen, Gesellschaft, Sprache und Kulturen Syriens. Aufgrund des anhaltenden Bürgerkrieges im Land bedauerte sie sehr, keinen Ausblick in die Zukunft Syriens geben zu können. Abschließend beantwortete sie noch zahlreiche Fragen aus dem Publikum und ging auch noch nach Veranstaltungsschluss individuell auf die Teilnehmer ein.

Vortrag2

Erste Veranstaltung im neuen Semester

Den Auftakt der Veranstaltungen der HSB im Sommersemester 2016 macht Frau Reingard Al-Hassan am kommenden Dienstag, 12.04.2016 um 17 Uhr mit ihrem Bildervortrag zum Thema „Syrien – meine zweite Heimat“.

PlakatFrau Reingard Al-Hassan (Dipl.-Ing.), Direktorin der Hochschulbibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau, lebte selbst von 1982 – 1989 in Syrien und besuchte von 2000 bis 2011 regelmäßig Verwandte und Freunde im Land. Im Votrag zeigt sie private Fotoaufnahmen ihrer Reisen in Syrien und berichtet vom einstigen Leben dort. Sie geht dabei auf Themen der Geografie, Geschichte, Sprache, Kultur und Gesellschaft ein.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Die Haltestelle – Buchlesung

Am kommenden Dienstag, 28. Juni 2011 findet die für dieses Semester letzte Veranstaltung unserer Reihe „Bibliothek im Dialog“ statt.

Der in Syrien geborene Schriftsteller Taher Erabi liest ab 17:00 Uhr in der Hauptbibliothek aus seinem Buch

„Die Haltestelle – Warten auf Palästina“.

„Haltestelle“ – so nennen sich die Flüchtlingslager der Palästinenser, in denen seit 1948 die Vertriebenen leben – nun schon seit Generationen heimatlos, nur gelegentlich von der Welt beachtet. Taher Erabi ist ebenfalls in einem solchen Lager bei Damaskus aufgewachsen, lebt aber schon seit DDR-Zeiten als Dipl.-Ing. für Klimatechnik in Dresden.

In seinem Buch erzählt er die Geschichte seiner Kindheit „an der Haltestelle“. Er beschreibt eindringlich die Situation der Menschen, ihre vielleicht vergebliche Hoffnung auf Rückkehr in das Heimatland und Frieden in der Region.

Alle Intressenten sind recht herzlich eingeladen!

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Update vom 29.06.2011: Bilder zur Veranstaltung