Tage der Poesie

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Wir laden Sie recht herzlich zur Auftaktverantaltung der „Tage der Poesie in Sachsen“ ein. Diese findet am Donnerstag, 25.06.2015 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek am Kornmarkt statt.

„Lesung mit Musik“

mit Gabriele Frings, Ralph Grüneberger, Franziska Röchter und Maria Schüritz
moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Biskupek

Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Weitere Veranstaltungen zu den „Tagen der Poesie in Sachsen“ finden Sie hier: tage-der-poesie-sachsen.de/veranstaltungen

„Der Tod trägt Pink“

Der Tod trägt Pink

– der selbstbestimmte Umgang einer jungen Frau mit dem Sterben

Nana erkrankte im Oktober 2010 an einem Ewing-Sarkom und kämpfte 15 Monate lang mit unglaublichem Mut und Zuversicht gegen ihre Krankheit. Ihr Wunsch war es dabei immer, anderen Frauen und Mädchen vor allem in der schweren Phase des Haarverlustes durch Chemotherapie Mut zu machen. Ihr Projekt „Recover your smile“ soll deswegen weiterleben.
„Krankheit ist kein Freibrief für schlechtes Benehmen“ gehörte zu ihren Leitsätzen, ebenso wie „immer ein Tag nach dem anderen und jeden so gut schön und bewußt leben, wie es nur möglich ist“.
Am 31.12.11 beschloss sie, keine weiteren Therapieversuche mehr zu unternehmen und zum Sterben vom Krankenhaus nach Hause zu gehen.
Dank der Unterstützung des ambulanten Palliativteams durften wir alle noch 10 Tage sehr bewußt in vielen Gesprächen mit ihr Abschied nehmen.

Der Tod trägt Pink

Am 12.03.2014 stellen um 17 Uhr Barbara Stäcker und Dorothea Seitz das Buch „Nana … der Tod trägt Pink“ in der Hochschulbibliothek vor. Eine Lesung über das Leben einer jungen Frau mit der Diagnose „Knochenkrebs“.

Veranstaltungsort ist dieses Mal der Spiegelsaal in der Zweigstelle Scheffelstraße  (Scheffelstraße 39, 08066 Zwickau), der Eintritt ist frei.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Gedenkseite zu Nana Stäcker: https://www.gedenkseiten.de/nana-staecker/

 

Lesung „Die Seele des Stachelschweins“


Anne Mehlhorn
– eine Jungautorin aus der Region stellt am 03.12.2013 um 17 Uhr in der Hochschulbibliothek ihren ersten veröffentlichen Roman „Die Seele des Stachelschweins“ vor.

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 Seit er an seinem größten Traum gescheitert ist, hat Noel der Welt den Rücken zugekehrt. Die Sterne zu beobachten ist das einzige, wobei er noch Freude empfinden kann. Eines Nachts entdeckt er einen Kometen, der auf der Erde einschlagen und eine globale Katastrophe auslösen wird. Noel beschließt, keinen vor der drohenden Gefahr zu warnen, denn weder sein eigenes noch das Leben eines anderen ist für ihn noch von Bedeutung.

Doch dann lernt er Cassandra kennen. Cassandra, die alles verloren hat und die glaubt, das Leben nicht verdient zu haben.

 

Alle Interessierten sind herzlich zur Lesung eingeladen!

 

Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

 

 

Lesung „Paris geschenkt“

Niemand kann zweimal in denselben Fluß steigen. Niemand kann eine Reise zweimal unternehmen. Oder doch? 1988 erhält ein Schriftsteller aus Dresden eine Einladung des französischen PEN-Clubs, zu einem vierwöchigen Arbeitsaufenthalt nach Paris zu kommen. Das Unmögliche geschieht für den Schriftsteller öffnet sich im Eisernen Vorhang ein Loch. In Paris angekommen, wird schnell klar, nicht der PEN hat eingeladen, sondern eine Stiftung, die Künstlern aus dem Ostblock zu Stipendien verhilft. Aber wer steckt wirklich dahinter? Mit wem arbeitet die Stiftung zusammen? Nicht zuletzt diese Fragen führen den Schriftsteller 1995 wieder nach Paris.Wüstefelds 1988 und 1995 unternommene Reisen sind auch Zeitreisen und sie sind Reisen in die Seelenwelt eines Menschen, der den Zusammenbruch eines Weltsystems erlebt hat. Sein Paris, geschenkt reiht sich ein in die literarische Tradition berühmter Reisender, die an fremden Orten unsagbar viel erfahren vor allem auch über sich selbst.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V.  stellt am 19.11.2013 um 17 Uhr  Herr Michael Wüstefeld sein Buch „Paris geschenkt“ in der Hauptbibliothek am Kornmarkt vor.
Die Lesung erfolgt unter dem Thema „Autoren aus Sachsen in sächsischen Bibliotheken“. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier: literaturforum-bibliothek.

Die Teilnahme können sich Studierende auf Ihrem Nachweisbogen zum Studium generale anrechnen lassen.

Meinung: „Die erzählerische Dichte ist frappierend …
Ein charmantes, nicht ohne Spuk und Selbstironie geschriebenes Buch,
eine Referenz an Paris,
ein Buch über den Versuch, Geschichte zu verstehen,
ein poetisches Intermezzo zwischen Mauer und deutscher Einheit.“
Heinz Weißflog

 

Autobauer gegen Autoklauer – Nationalstereotype gegoogelt

Woran erkennen wir Stereotype?

Was unterscheidet Stereotype von Vorurteilen?

Was macht sie so gefährlich aber auch so komisch?

 Mit Texten aus dem Internet, die wechselseitige Stereotype Deutsche-Polen, Deutsche-Russen, Deutsche-Chinesen, Deutsche-Japaner enthalten will Prof. Dr. Doris Fetscher diesen Fragen auf den Grund gehen.

Denn: Stereotype, ob positiv oder negativ begleiten uns immer und überall. Wir können gar nicht NICHT in Stereotypen denken!

Gibt es überhaupt einen Weg aus der Stereotypfalle???

 

 Die Veranstaltung findet am
am Dienstag, dem 29. 10. 2013, um 17 Uhr
 in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.

 Die Veranstaltung ist Teil unserer Reihe „Bibliothek im Dialog“. Der Eintritt ist frei! Wir laden alle Interessenten herzlich ein!

 Studierende können sich die Teilnahme auf ihren
Nachweisbögen zum Studium generale bestätigen lassen.

Vier Tage im November

7 Monate, 2 Sprengstoffanschläge,
fast zwanzig Gefechte, davon eines über vier Tage.
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Das ist seine Geschichte in nur einem Satz.
 
Ich heiße Johannes Clair, bin 27 Jahre alt und war als Fallschirmjäger mit meiner Kompanie von 2010 bis 2011 für 7 Monate in Kunduz, während der große Strategiewechsel stattfand. Die offensive Operation Halmazag im November 2010  habe ich in der ersten Linie erlebt. Während dieser Tage lag ich mit meinen Kameraden vier Tage in einem Graben unter Beschuss. Aber während dieser Operation konnte auch der erste nachhaltige militärische Sieg der Bundeswehr über die Aufständischen im Raum Chahar Darrah errungen werden. Ich habe einen Freund durch einen Selbstmordattentäter verloren, andere wurden schwer verwundet.
Nach dem Ende meiner Dienstzeit fing ich an, in einem Buch über meine Erlebnisse zu berichten. Es heißt „Vier Tage im November“ und wurde im Oktober veröffentlicht.
Dieses Buch unterscheidet sich von den bisherigen Veröffentlichungen.
Ich beschreibe ehrlich die Hitze, den Staub, die Gefechte und Sprengstoffanschläge, die ich selbst erlebt habe. Und die Angst im Kampf. Ich erzähle von der Motivation, in so einen Einsatz zu gehen, von den Problemen für die Familie und davon, wie sehr mich dieser Einsatz verändert hat.
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, den Menschen über unsere Soldaten zu erzählen, die im Auftrag des demokratisch gewählten Parlaments fernab von zu Hause ihren Dienst verrichten. Sie sind neue Kriegsveteranen in Deutschland. Besonders jetzt, im Hinblick auf den Abzug aus Afghanistan stellt sich die Frage nach dem Sinn und der Zukunft solcher Einsätze, die mit Sicherheit häufiger werden.
Eines ist mir besonders wichtig: Ich will keine Meinung ändern. Aber das Verständnis der Menschen schärfen. Und darum habe ich mein Buch geschrieben.
Auf meinen zahlreichen Lesungen zeige ich Bilder meines Einsatzes, Videos aus dem Gefecht, die wir selbst drehten, aber erzähle auch, worin sich dieses Land so sehr von unserem unterscheidet – und worin nicht.
Anschließend ist es mir besonders wichtig, Fragen offen und ehrlich zu beantworten und mit den interessierten Zuhörern zu diskutieren. Besonders weil wir heutzutage wieder neue Kriegsveteranen haben, ist es mir ein Bedürfnis, deren Geschichte an meinem Beispiel zu erzählen, um ein wenig mehr Bewusstsein für diese Männer und Frauen zu schaffen.
(Johannes Clair)
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Am 05.11.2013 stellt Johannes Clair sein Buch
„Vier Tage im November – mein Kampf in Afeinsatz in Afghanistan“ vor.
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Beginn: 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt – der Eintritt ist frei.
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Studierende können sich die Teilnahme auf ihren
Nachweisbögen zum Studium generale bestätigen lassen.

Lesung mit dem Verein DIALOG e.V.

Das ist das Thema der Lesung, die der Verein DIALOG e. V. Leipzig – eine lokale Vereinigung von  Schreibenden ähnlich dem Förderstudio für Literatur e. V. Zwickau, das bereits im März in der Hochschulbibliothek zu Gast war, – durchführen wird. Es werden Texte aus verschiedenen Anthologien, die der Verein veröffentlicht hat, vorgestellt, wie z. B. aus „Leipziger Rückspiegel“, „Splitter und Glas“, „Land über und Land unter“ (der neuesten Anthologie, die den Untertitel „Alltäglichkeit in der DDR“ trägt) sowie noch unveröffentlichte Gedichte und Geschichten.

Logo vom Verein DIALOG e. V.

Getreu dem Namen des Vereins ist es ausdrücklich erwünscht, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer auch mit den Autorinnen und Autoren über die Texte und das Geschehen, das sich in ihnen widerspiegelt, ins Gespräch kommen. So können sie gemeinsam – und auch jede(r) ganz individuell für sich – auf eine weitere Entdeckungstour durch verschiedene Zeiten, Ereignisse und Reflexionen dieser in den Gedanken und Worten der Schreibenden gehen und werden nach der Lesung vielleicht – so hoffen die Mitglieder des DIALOG e. V. – mit noch etwas weiter geöffneten Augen, Ohren und Herzen durch unsere spannende Welt gehen.

Die Veranstaltung findet am
28. Mai 2013 um 17:00 Uhr

in der Hauptbibliothek am Kornmarkt statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei!


Studierende können sich die Teilnahme auf ihren Nachweisbögen zum Studium generale anrechnen lassen.