Jüdische Märchen in der Aula

Am 24.10.2017 um 17 Uhr entführt Sie Paula Quast in die Welt der „Jüdischen Märchen“. Musikalisch wird sie dabei von Kirscha Weber begleitet.

Feiner Witz und tiefer Sinn zeichnen jüdische Märchen aus. In ihnen verbinden sich die Weisheit und der Humor dieser Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Der Eintritt ist frei!
Um eine Spende wird gebeten 🙂

Die Veranstaltung findet in der Aula, Peter-Breuer-Straße statt.

Gemeinsame Veranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Zwickau e.V.

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen
zum Studium generale eintragen lassen.


Mehr Infos zum Programm hier: http://paula-quast.de/das-programm-juedische-maerchen/

M. Kaléko – Portrait (Veranstaltung)

Mascha Kaléko

Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko im Berlin der Weimarer Republik die Herzen der Großstädter. Sie ist 22, als sie ihre ersten Gedichte veröffentlicht. Es sind Verse in zärtlich-weiblichen Rhythmen, die jeder versteht, weil sie von Dingen handeln, die alle erleben: von Liebe, Abschied und Einsamkeit, von finanziellen Nöten, von Sehnsucht und von Traurigkeit. Mit dieser »Gebrauchslyrik« im besten Sinne ist sie im Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre berühmt geworden, und auch heute, hundert Jahre nach ihrer Geburt, wird ihre Fangemeinde immer größer. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht.

 „… sie sprechen von mir nur leise“

– ein lyrisch-musikalisches Portrait von der Schauspielerin Paula Quast und Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko

Die beiden Künstler haben ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Das Programm hat eine ganz eigene Dramaturgie, die klassische Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art von Kammerspiel.

Paula Quast spricht die Werke von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich und doch ist sie so präsent, dass sie und Mascha Kaléko im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste.
(entnommen: www.paula-quast.de/programm.)

Am 29.11.2013 um 18:00 Uhr laden wir Sie recht herzlich
zum Programm von Paula Quast und Henry Altmann über die
Literarin Mascha Kaléko

in die Hochschulbibliothek ein!

Eintritt: 10€ (Für Studenten der WHZ frei!)
(Im Rahmen des Studium generale)
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»Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann …«   

Jan Schulz-Ojala im ›Tagesspiegel