Zeitschriftenaltbestand bald neu sortiert

Nachdem der Umzug der alten Reichenbacher Zweigbibliothek ins Hauptgebäude der Klinkhardtstraße 30 erfolgte, begann auch der Umzug des Archivs Reichenbachs, welches ebenfalls im ehemaligen Bibliotheksgebäude untergebracht war.
Im gleichen Zuge erfolgte auch der Transport der Zeitschriftenaltbestände aus Reichenbach in die Hauptbibliothek. Zahlreiche Kartons stapelten sich in den nicht öffentlichen Räumlichkeiten und warteten seit vielen Monaten darauf, ausgepackt und sortiert zu werden.

Die Semsterpause wird derzeit genutzt, um die Umarbeitung des Bestandes vorzunehmen. Jeder einzelne Band wird als Nachweis in lokalen und nationalen Bibliothekssystemen bearbeitet. Im Magazin der Hauptbibliothek erfolgt anschließend die langfristige Aufbewahrung.

Die Altbestände und Zeitschriftenbände sind recherchierbar und können in der Bibliothek eingesehen werden.

Solch eine Umarbeitung führt auch immer wieder zu Entdeckungen bisher nicht im System verzeichneter Zeitschriftenbände.

Wie viel Zeit die Bestandsüberprüfung und komplette Umarbeitung in Anspruch nehmen wird, kann derzeit noch nicht genau abgeschätzt werden.
Die Mitarbeiterinnen Maren Unger und Christin Klose sind maßgeblich mit der Bearbeitung beschäftigt.

Umzug des Zweigarchivs Reichenbach

Im ehemaligen Wohnheimgebäude des Hochschulstandorts Reichenbach waren bis vor kurzem noch die Zweigbibliothek und ein Teil des Archivs untergebracht. Die Bibliothek zog bereits im November 2017 ins Hauptgebäude in der Klinkhardtstraße 30 und nun hat auch der Umzug des Archivs begonnen.

Dafür wurden die Akten aus etwa 150 Regalmetern gesichtet und vorsortiert. Ein Teil ist davon bereits veraltet und nicht mehr aufbewahrungspflichtig. Alle restlichen Akten, wie Personal- und Studentenakten, Chronik-Akten, Fotos, Brigadebücher und textile Bestände, werden vorerst im Hauptgebäude in Reichenbach zwischengelagert, um später im Hauptarchiv in Zwickau ihren endgültigen Platz zu finden.

Insgesamt wurden 150 Kartons mit den Akten vollgepackt und stehen nun für den 1. Umzug bereit. Besonders wertvolle textile Erzeugnisse werden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „Textile Strukturen und Technologien“ für eine spätere Ausstellung bearbeitet.

Ein großer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die den Umzug ermöglichen und durch ihre Fachkenntnisse und Fertigkeiten die inhaltliche und formale Aufbewahrung unterstützen.

Landesdigitalisierungsprogramm

Die Digitalisierung von Beständen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, wie auch bedeutsames Schriftgut aus weiteren Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen wird vom Freistaat Sachsen mit zusätzlichen Haushaltsmitteln finanziert. Ziel ist es einen möglichst umfassenden Online-Zugang zu Informationen und Objekten der kulturellen und wissenschaftlichen Überlieferung des Freistaates bereitzustellen.

Koordiniert wird das Landesdigitalisierungsprogramm von der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden.

Weiterführendene Infos:
slub-dresden.de/landesdigitalisierungsprogramm/

DS - TextilgeschichteIm Zuge dieses Programms wurden ca. 1.400 gebundene Werke, Mappen und Einzeldokumente aus den Beständen der Standorte Reichenbach und Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau digitalisiert.  Die Sammlung der Dokumente der „Historischen textiltechnischen Fachliteratur“ werden damit in digitaler Form für wissenschaftliche, als auch für touristische Zwecke zugänglich gemacht.

Einen sehr interessanten Blogbeitrag von der SLUB zum Thema finden Sie hier:

http://blog.slub-dresden.de/beitrag/2016/05/10/web-geschichte-von-der-sonntagsschule-zur-digitalen-stickerei/

Neuigkeiten aus dem Archiv

Digitalisierung im Hochschularchiv der WHZ

Im November 2015 wurde im Hochschularchiv der Westsächsischen Hochschule Zwickau mit der Digitalisierung des Altbestandes begonnen.

Frau Schäfer am Scanner

Mit dem Buchscanner book2net PROFI II der Firma Drescher-Mikrofilm werden zuerst die Akten des Historischen Archivs gescannt. Dies sind Urkunden, Verträge, Briefe, Nachlässe, Zeitungsartikel aber auch Fahnen und andere Textilien der 1897 gegründeten Ingenieurschule Zwickau. Einladungen, Fotoalben und Aufzeichnungen der damaligen Studierenden geben einen Einblick in das studentische und kulturelle Leben der damaligen Zeit. Hochschulpolitisch sind Lehrpläne, Jahresberichte, Versuchsprotokolle der Laboratorien oder Regularien besonders wertvoll.

Hier ein Beispiel eines Scans:

Sommerfest, um 1913

Um diesen Bestand langfristig und dauerhaft zugänglich zu machen, wird er im Hochschularchiv sowohl im Original als auch digital gespeichert und archiviert.

Zeitgleich werden alle Akten mit der Archivsoftware Augias-Express 6 verzeichnet und sind somit recherchier- und wiederfindbar.

Screenshot aus dem Augias-Programm (Name geschwärzt):

Augias-Screenshot

Aus Datenschutzgründen sind die meisten Unterlagen nicht zur Veröffentlichung freigegeben, können aber mit berechtigten Gründen im Hochschularchiv eingesehen werden.

Öffnungszeit des Hochschularchivs:

Di-Do   9:00 – 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Tel. 0375 536 1261

Bei Fragen zum Thema oder zu Unterlagen vergangener (Hochschul)Zeiten können Sie sich gerne an mich wenden.

Ihre Sophie Schäfer