Modedesign in der Hauptbibliothek

Die Studienrichtung Modedesign präsentiert sich in der Hochschulbibliothek

Einen Einblick in die Welt des Schneeberger Modedesigns können Zwickauer und Besucher in den Schaufenstern im Erdgeschoss der Hochschulbibliothek erleben. Die Studienrichtung Modedesign der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg zeigt dort ausgewählte Studien- und Abschlussarbeiten. Vielfältige Impulse und Designstandpunkte erzählen von der Komplexität und Diversität der Mode, vor allem aber von der Gestaltungskompetenz und kreativen Fantasie der angehenden Modedesigner.

Zusätzlich zu der Schaufensterausstellung wurde ebenfalls die Vitrine von der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg gestaltet und mit Requisiten bestückt. Ausgestellt sind auch hier handgefertigte Studienarbeiten.

Studienrichtung Textilkunst/Textildesign: Filzschalen von Alisa Bremer und Daniela Schieck, Papierschalen von Magdalena Sophie Orland und Klöppelstudien aus Draht und gewachstem Papier.

Die Ausstellungen werden vermutlich bis zum Semesterende zu sehen sein.

Im Montagsgespräch mit Profs (8)

Kann denn Mode „öko“ sein?
Teil 2: Veredlung – Fluch oder Segen?

Der Mensch hat über Jahrtausende gelernt seiner „zweiten Haut“ zusätzliche Eigenschaften zu geben. Dabei spielen modische als auch funktionale Aspekte eine Rolle. Ursprünglich war es nur möglich die vorhandenen Naturfasern mit anderen Mitteln aus der Natur zu behandeln.

Mit der stürmischen Entwicklung der chemischen Industrie im 19. Jh. wurden und werden auch ständig neue Stoff und Materialien entwickelt, die bei ihren Einbringen in Faserstoffe den Fasern und Textilien diese neue Eigenschaften geben. Auch haben die entwickelten synthetischen Fasern zusätzlich den Textilveredler neue Aufgaben gegeben und die Entwicklung weiterer Veredlungsprodukte vorangetrieben.

Der Verbraucher hält natürlich auch das Entwicklungsrad mit dem Wunsch nach verbesserten und neuen Eigenschaften am Laufen.

Wie in anderen Bereichen auch war der Zusammenhang zwischen direktem Hautkontakt mit bestimmten Stoffen und gesundheitlichen Problemen lange Zeit unbekannt und rückte erst im 20 Jh. in den Fokus. Auch das umweltbewusste Handeln hat sich erst in den letzten 50 Jahren verstärkt.

Kann man sich als Käufer und Konsument einfach auf Ökotextilien zurückziehen?

Wo kann man im textilen Kreislauf einen ökologisch sinnvollen Ansatz finden?

Was tut die Textilindustrie und was steckt hinter den verschiedenen
Öko-Labels für Textilien?

Diese und andere Fragen rund um das „Öko im Textil“ möchte ich mit ihnen diskutieren.

Prof. Dr. rer. nat. Hardy Müller

Plakat Prof. Hardy Müller

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Im Montagsgespräch mit Profs. (7)

Kann denn Mode „öko“ sein?
Teil 1: Fasern – Natur contra Chemie

Unsere Kleidung ist unsere zweite Haut – sie schützt und wärmt. Andererseits drücken wir mit unserer Bekleidung persönlichen Stil aus, je nach Situation Individualität oder Zugehörigkeit.
Und dann soll die Mode auch noch „öko“ sein, umweltfreundlich und sozialverträglich produziert, fair gehandelt, hautverträglich, in der Herstellung transparent und verlässlich – geht das?

Naturfasern assoziieren Natürlichkeit. Betrachten Sie mit mir Baumwolle, die am häufigsten verwendeten Naturfaser, mit ihren Umweltproblemen und Alternativen.

Chemiefasern scheinen der Stoff, aus dem die Träume sind:
langlebig, robust, anpassungsfähig, pflegeleicht.

Die unzähligen Standards für Ökotextilien weltweit unterscheiden sich  sehr in Prüftiefe, Transparenz und Ernsthaftigkeit. Diese Vielfalt verwirrt Produzenten, Händler und Verbraucher. Lernen Sie die Kriterien für einige wichtige Textil-Zertifikate kennen und beurteilen Sie die Schwierigkeiten, einen globalen Standard zu entwickeln.

 In diesem Montagsgespräch möchte ich Sie zu einer kleinen Reise entlang der „textilen Kette“  einladen. Diskutieren Sie mit über ökologisches Für und Wider.

Scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen zu Textilien im Allgemeinen und Öko-Textilien im Speziellen mitzubringen.

Frau Prof. Dr.-Ing. Kirstin Hoffmann

plakat

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Teilnahme können sich Studierende auf
ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.