„Von der Kernspaltung …

… zur Atombombe“

Wir laden Sie recht herzlich zur zweiten Veranstaltung der Reihe „Magnifizenzen im Vortrag und Gespräch“ ein. Altrektor Prof. Dr. rer. nat. habil. Gunter Krautheim thematisiert „Von der Kernspaltung zur Atombombe“.

Keine andere Entdeckung der Physik hat die Weltpolitik der letzten 100 Jahre so beeinflusst wie die Kernspaltung und die daraus resultierende Möglichkeit Atombomben zu bauen und auch einzusetzen. Der Vortrag nimmt die Zuhörer mit in die fantastische Welt des Inneren des Atoms. Er beschreibt den internationalen Wettlauf auf diesem Gebiet und berichtet darüber, wann den Wissenschaftlern klar wurde, welche ungeheuere Energien dort schlummern, die friedlich, aber auch militärisch dramatische Möglichkeiten eröffnen. Und das in einer Zeit, wo in Russland Stalins Diktatur wütet und Deutschland zum 2.Weltkrieg aufrüstet. Kommunikationsdefizite führen zum berühmten Brief Einsteins an Roosevelt, der die Entwicklung und schließlich den Abwurf der Atombombe auslöste.
Welche Positionen nahmen die Wissenschaftler ein und wie ging es nach Hiroshima weiter….?

Mehr dazu erfahren Sie am Mittwoch, 12.04.2017 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek, der Eintritt ist frei.

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

Physik mal anders

„Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so wäre es nicht der Mühe wert, sie kennen zu lernen, und das Leben wäre nicht wert, gelebt zu werden.“
Henri Poincaré


„Nach unserer bisherigen Erfahrung sind wir zum Vertrauen berechtigt, daß die Natur die Realisierung des mathematisch denkbar Einfachsten ist.“
Albert Einstein


„Auch für den Physiker ist die Möglichkeit einer Beschreibung in der gewöhnlichen Sprache ein Kriterium für den Grad des Verständnisses, das in dem betreffenden Gebiet erreicht worden ist.“
Werner Heisenberg

Wie Poincaré, Einstein und Heisenberg schon wussten, ist die Physik viel mehr als eine komplizierte, den meisten Menschen unerklärliche Ansammlung von Formeln und mysteriösen Experimenten. Dennoch stockt vielen Menschen der Atem, wenn man auf das Gesprächsthema Naturwissenschaften, insbesondere der Physik kommt. Warum ist das so?
Viele Autoren haben sich damit beschäftigt Physik einfach zu erklären, spannend zu machen, aus dem staubigen, unbeliebten Dasein rauszuholen und Bücher wie „Warum fallen schlafende Vögel nicht vom Baum?„, „What if? – was wäre wenn?“ (übrigens ein Spiegelbestseller) oder „Physik für Eierköpfe“ geschrieben. Etliche dieser besonderen Naturwissenschaftsbücher befinden sich auch in unserem Bibliotheksbestand und einige sind seit heute in der Vitrine der Hauptbibliothek ausgestellt.

Vielleicht stellen Sie nach einem Besuch fest, dass Sie eins der präsentierten Bücher gern lesen würden? Sie können jederzeit (auch von Zuhause aus) eine Vormerkung über den Bibliothekskatalog machen und das Exemplar wird Ihnen, nach Beendigung der Ausstellung, zur Verfügung gestellt.

Naturgesetze, Informatik und Wettbewerb

– ein Resümee aus 50 Jahren Vorlesungen für Ingenieurstudenten

ein Vortrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. Karl-Friedrich Fischer

Die Vorlesung führt den Zuhörer zunächst auf das Terrain bekannter Naturgesetze des ältesten Gebiets der Physik – der Mechanik. Dabei wird gezeigt, dass diese Gesetzmäßigkeiten weit über das akademische Interesse hinaus unabdingbar für den technischen Fortschritt waren und sind. Daran schließt sich ein knapper Überblick zur rasanten Entwicklung von Informationstechnik, numerischer Mathematik und Simulationssoftware an, die sich letztendlich als unverzichtbarer Schrittmacher einer innovativen Volkswirtschaft im internationalen Wettbewerb erweist.

Mit der Veranstaltung gibt Altrektor Prof. Dr.-Ing. Karl-Friedrich Fischer den Auftrakt der Reihe „Magnifizenzen im Vortrag und Gespräch“ in der Hochschulbibliothek, ihm folgen Vorträge von den Altrektoren Prof. Dr. Gunter Krautheim und Prof. Dr.-Ing. Horst-Dieter Tietz und dem derzeitigen Rektor Prof. Karl Schwister.

Anmerkung: Um den Vortrag auch für Studenten und Zuhörern mit wenig Neigung zur mathematischen Physik hörenswert zu gestalten, hat der Autor – nach seiner Auffassung – die notwendige mathematische Formelsprache auf ein Minimum beschränkt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Am 29.03.2017 um 17 Uhr in der Hauptbibliothek, der Eintritt ist frei!


Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

„Wie spät ist es?“

Zu der Veranstaltung „Wie spät ist es? – Atome und Zeitmessung“ lädt die Hochschulbibliothek am 04. 12. 2012 um 16 Uhr alle Interessierten ein.

Seit mehr als 40 Jahren bestimmen Atomuhren den Zeittakt in der Welt. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Atomen und Zeitmessung und wie funktioniert eine Atomuhr? Diesen Fragen wird im Vortrag nachgegangen. Darüber hinaus wird erklärt, wie mit Hilfe von Atomuhren die gesetzliche Zeit in Deutschland realisiert wird und wie verschiedene nationale Zeitskalen miteinander zusammenhängen. Schließlich wird ein Einblick gegeben, wie über den Sender DCF77 mehr als 100 Millionen Funkuhren in Europa mit der genauen Zeit versorgt werden.

Der Vortrag wird von Dr. Stefan Weyers,
(Physikalische-Technische Bundesanstalt)
in der Hauptbibliothek am Kornmarkt gehalten, der Eintritt ist frei.

Die Teilnahme können sich Studierende auf dem Nachweisbogen zum Studium generale anrechnen lassen.

Kalenderblätter

03. Januar

…1815 lieferte der französische Physiker Jean Bernard Léon Foucault  mit seinem Experiment den Nachweis für die Erdrotation

Genau heute vor 160 Jahren experimentierte der renommierte Physiker Jean Bernard Léon Foucault in seinem Keller mit einer Masse, die dem Trägheitsgesetz gehorchte und in einer stabilen Schwingungsebene schwingen konnte.
Das Foucaultsche Pendel (auch gyroskopisches Pendel) ist der Beleg dafür, das die Erde sich um ihre eigene Achse dreht.

Seit 2007 besitzt die Hauptbibliothek am Kornmarkt ein solches Foucaultsches Pendel. Installiert wurde dieses durch die Fakultät Physikalische Technik /Informatik , unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. U. Reinhold
Das Pendel ist für das Physikalische Grundlagenstudium im Fachbereich Physik eine Bereicherung  und ein besonderer Anziehungspunkt für unsere Bibliotheksbenutzer.

Mehr Informationen entnehmen Sie der Power-Point Präsentation der Fakultät PTI oder dem ausliegenden Flyer in der Hauptbibliothek.