Meine Erfahrungen als Praktikantin

Hallo!

Ich bin Vanessa und habe die letzten zwei Wochen hier in der Hochschulbibliothek Zwickau verbracht. Natürlich nicht ohne Grund, sondern um das Unternehmen und generell das Bibliothekswesen besser kennenzulernen und damit mein Schülerpraktikum zu absolvieren. Vielleicht habt ihr mich ja mal gesehen, wie ich durch die Gänge gestreift bin und versucht habe meine Aufgaben erfolgreich zu erledigen – was echt nicht so leicht war, hier ist alles größer, als ich es von anderen Bibliotheken gewöhnt bin.

Vanessa in der Bibliothek

Für mich ist es das erste Mal, dass ich in einer Bibliothek arbeitete und daher war auch alles was ich lernte und generell was ich erlebte vollkommen neu für mich. Anfangs war ich noch ziemlich überfordert, Bücher auf so vielen Stockwerken verteilt und komisch nummeriert zu suchen und vor allem finden zu müssen, aber mittlerweile klappt das echt gut (nur doof, dass heute mein letzter Tag ist). Aber das war ja auch nicht alles, was ich hier gemacht habe…

Vor meinem Praktikum hätte ich nie vermutet, wie vielfältig die Aufgaben hier werden würden. Dabei hatte fast jeder Tag einen anderen Schwerpunkt. Mal war ich in der Öffentlichkeitsarbeit, mal habe ich die Ausleihe besetzt oder im Fernleihprozess geholfen und vieles mehr! Somit gab es keinen Zeitpunkt zu dem mir langweilig war. Meine „Kollegen“ waren sehr nett zu mir und haben mich, auch wenn ich nur einen so kurzen Zeitraum hier verbracht habe, sehr gut aufgenommen und mit der Arbeit vertraut gemacht.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt und bin froh, die zwei Wochen in der Hochschulbibliothek verbracht zu haben, da ich viel für meine Zukunft gelernt habe.

Vielleicht hören wir ja irgendwann wieder voneinander.
Vanessa

Vanessa

Meine Praktika-Erlebnisse

In der ersten Hälfte der Ausbildung werden uns zukünfigen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek auch grundlegende Kenntnisse zum Archivwesen vermittelt, welche dann auch in der bald bevorstehenden Zwischenprüfung abgefragt werden.

Um mein theoretisches Wissen mit praktischen Kenntnissen zu verknüpfen, absolvierte ich in den vergangen vier Wochen zwei Pratika in zwei verschiedenen Archiven.

Zuerst war ich zwei Wochen im Stadtarchiv Zwickau.

Meine Hauptaufgabe bestand darin, historische Zeitungsartikel aus dem Jahr 1878 zu erschließen.

Jedoch hatte ich auch mit sehr alten, kostbaren Urkunden, Akten und Büchern zu tun – was wirklich beeindruckend war! Originalbriefe von Martin Luther und Thomas Müntzer hatten sicherlich noch nicht viele Menschen in den Händen!

In diesen zwei Wochen habe ich viel über Strukturen in Archiven gelernt, über fachgerechte Lagerung von Archivgut, dessen Erschließung und Digitalisierung.

Die zweite Station war dann das Hochschularchiv der Westsächsischen Hochschule, welches seit diesem Jahr von Sophie Schäfer geleitet wird und an die Hochschulbibliothek angegliedert wurde.

Hier archivierte ich Studentenakten, wir besichtigten das Zweigarchiv Reichenbach und ich begann mit der archivischen Bearbeitung und Digitalisierung des recht umfangreichen Fotobestandes.

Mein bereits erworbenes Wissen konnte ich hier anwenden und noch einmal auffrischen!

Akten_bearbeiten
Archivieren von Studentenakten
Bearbeitung des Fotobestandes
Bearbeitung des Fotobestandes

Ich bin gespannt, welche verschiedenen Praktika mich noch erwarten…

Joelina Eberlein

Praktikum in der Bibliothek

Die Bibliothek ist nicht nur Ansprechpartner für den Bereich der wissenschaftlichen Bildung, sondern auch interne Ausbildungsstätte. So absolvierten in den letzten drei Wochen zwei Auszubildende ein Praktikum und brachten sich tatkräftig in den bibliothekarischen Arbeitsalltag ein. Im folgenden berichten sie über ihre Erlebnisse:

QP 390 D717(2)… bitte was?!

Wir, zwei FaMI-Azubis im 3. Lehrjahr (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek), absolvierten vom 22.02.-12.03.10 ein Praktikum in der Hochschulbibliothek Zwickau. Da wir in öffentlichen Bibliotheken ausgebildet werden – Maria in der Stadt- und Kreisbibliothek Glauchau und Teresa in der Stadtbibliothek Zwickau – war die Arbeit in einer wissenschaftlichen Bibliothek ein regelrechter Kulturschock für uns.
Nach einer detaillierten Einführung in den Bibliotheksablauf war unsere erste Aufgabe das Zurückstellen der abgegebenen Medien ins Regal. Da fingen die Schwierigkeiten schon an: QP 390 D717(2)?! Das ist nicht etwa die Bezeichnung für eine weit entfernte Galaxie sondern eine Signatur nach der Regensburger Verbundklassifikation (RVK). Letztendlich fanden wir uns dann doch ganz gut zurecht und steigerten unser Tempo deutlich. Weiterhin lernten wir die verschiedenen Arbeitsabläufe der Benutzung, Katalogisierung, Erwerbung und Informationsvermittlung kennen.
Nach diesem dreiwöchigen Praktikum ist auch Web2.0 kein Fremdwort mehr für uns, denn wir erarbeiteten ein Projekt zum Thema „Web2.0-Dienste für und von FaMIs“ (z.B. Blogs und Soziale Netzwerke) und stellten die gefundenen Seiten im FaMI-Portal online. Auch das RFID-Verbuchungssystem faszinierte uns vom ersten Tag an. Die Medien auf den Tisch zu legen und zeitgleich den Datensatz im PC zu sehen, war eine neue Erfahrung für uns. Endlich kein lästiges Suchen der Barcodes und Piepsen der Scanner mehr. Ein Anschaffungswunsch für unsere „Heimatbibliotheken“? Aber unbedingt!
Rundum waren die drei Wochen gespickt mit neuen Eindrücken und eine Bereicherung für unser weiteres Arbeitsleben. Um es mit den Worten von Herrn Manthey (Mitarbeiter der Informationsvermittlung) auszudrücken: „Man weiß nie, wo es einen mal hinverschlägt.“
Hiermit möchten wir uns auch bei allen Mitarbeitern der Hochschulbibliothek Zwickau für die freundliche Aufnahme, die geduldige Unterrichtung und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

Maria Diebel und Teresa Buschbeck