Umzug des Zweigarchivs Reichenbach

Im ehemaligen Wohnheimgebäude des Hochschulstandorts Reichenbach waren bis vor kurzem noch die Zweigbibliothek und ein Teil des Archivs untergebracht. Die Bibliothek zog bereits im November 2017 ins Hauptgebäude in der Klinkhardtstraße 30 und nun hat auch der Umzug des Archivs begonnen.

Dafür wurden die Akten aus etwa 150 Regalmetern gesichtet und vorsortiert. Ein Teil ist davon bereits veraltet und nicht mehr aufbewahrungspflichtig. Alle restlichen Akten, wie Personal- und Studentenakten, Chronik-Akten, Fotos, Brigadebücher und textile Bestände, werden vorerst im Hauptgebäude in Reichenbach zwischengelagert, um später im Hauptarchiv in Zwickau ihren endgültigen Platz zu finden.

Insgesamt wurden 150 Kartons mit den Akten vollgepackt und stehen nun für den 1. Umzug bereit. Besonders wertvolle textile Erzeugnisse werden in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „Textile Strukturen und Technologien“ für eine spätere Ausstellung bearbeitet.

Ein großer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die den Umzug ermöglichen und durch ihre Fachkenntnisse und Fertigkeiten die inhaltliche und formale Aufbewahrung unterstützen.

Safety first!

Bitte lassen Sie keine
Wertsachen unbeaufsichtigt
in der Bibliothek liegen!

Die Hochschulbibliothek übernimmt keine Haftung!

Gern würden wir nochmals darauf hinweisen, dass keine Wertsachen in der Bibliothek unbeaufsichtigt liegen gelassen werden sollten. Schutz und Sicherheit bieten unsere abschließbaren Taschenschränke, welche ganz einfach mit dem Studentenausweis verschlossen werden können.

Tipp! Eine weitere Möglichkeit für jene, die nicht immer ihre Sachen für die schnelle Raucher- oder Mittagspause wegräumen möchten, bieten sogenannte Laptopschlösser Diebstahlschutz. Diese sind im freien Handel für einen kleinen Preis erhältlich.

3. Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten

22. MAI 2019 | Campus Innenstadt: Mensa & Hochschulbibliothek | 17 – 1 Uhr

Alle Nachteulen aufgepasst:
wir sagen der Aufschieberitis den Kampf an!
Am 22. Mai habt Ihr den ganzen Abend Zeit Euch Euren (aufgeschobenen) Arbeiten zu widmen!

Die 3. Lange Nacht der aufgeschobenen Arbeiten hält für Studierende und interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein vielseitiges Programm bereit: neben Vorträgen, Workshops und Beratungsangeboten u.a. zu den Themen Schreiben, Präsentieren und Recherchieren stehen genügend Plätze zum individuellen Arbeiten bereit. Wer zwischendurch entspannen möchte, kann das gerne beim Schreibtischyoga oder mithilfe der zahlreichen Sportangebote tun. Natürlich ist auch wieder durch das Studentenwerk für das leibliche Wohl gesorgt.

17:30 – 18:15 Recherche (und das Finden) von Zeitschriftenaufsätzen
Janina Hermann & Jürgen Manthey
18:30 – 19:30 Überzeugend präsentieren – argumentative Strategien und wie diese wirken
Tina Horlitz
19:45 – 20:15 „Auf den Punkt gebracht.“ – Präsentationen mit PowerPoint
Claudia Pastor
20:30 – 21:30 „Mach mal Pause!“ – Methoden zur Stressbewältigung im Studium
Anja Krafczyk
21:45 – 23:15 Schreibwerkstatt
Stefanie Gottschlich & Stefan Müller
23:30 – 0:00 „Wir müssen reden.“ – Wie die Kommunikation mit dem Dozenten klappt
Franziska Lorz

Mehr Infos auf: https://www.fh-zwickau.de/

Das politische Buch 2019

Wie viel Freiheit kann man den
Feinden der Freiheit geben?“

Für ihr Buch „Achtung Zensur! Über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen“ erhält die Literaturwissenschaftlerin Prof. Nikola Robach den diesjährigen Preis „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung.

„Nikola Roßbach ermöglicht einen neuen kritischen Blick auf die Bedeutung von Zensur, Meinungsfreiheit und ihren Beschränkungen und leistet damit einen überzeugenden Beitrag für den notwendigen Diskurs, ohne den ein demokratische Gesellschaft nicht auskommt“, so die Begründung der Jury, in welcher ebenfalls unsere Bibliotheksdirektorin Frau Reingard Al-Hassan vertreten ist.

Mehr Informationen zur Verleihung, zur Autorin und zum Buch auf: https://www.fes.de/preis-das-politische-buch/preisbuecher/

  • Juna Grossmann – Schonzeit vorbei. Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus

Das Buch „Achtung Zensur“ finden Sie auch bei uns in der Hauptbibliothek unter dem Standort: MF 1700 R827 zum Ausleihen.

Für unseren Bibliotheksbestand sind die Empfehlungen der Jury bereits bestellt und werden in Kürze ebenfalls zur Ausleihe zur Verfügung stehen.

Doch es gibt auch den
umgekehrten Fall, dass Zensur
zwar nicht in Sicht, aber in aller
Munde ist. Sie wird zum
inflationär verwendeten
polemischen Kampfbegriff.“

Interkulturelles Fest trifft Freiwilligenmesse!

Interkulturelle Arbeit und ehrenamtliches Engagement sind zwei Anliegen, die in der alltäglichen Praxis fast Eins sind, denn nicht erst seit 2015 lebt interkulturelle und Integrationsarbeit vom Ehrenamt. Aber freiwilliges Engagement ist noch viel mehr, so wie Integration mehr als Willkommenskultur ist. Das und vieles mehr wollen Vereine, Organisationen, Initiativen und Verbände zum Fest auf dem Hauptmarkt allen Besucher*innen zeigen und zum Mitmachen, Ausprobieren und Entdecken einladen.

Die Westsächsische Hochschule Zwickau beteiligt sich ebenfalls mit einem Stand und einem vielfältigen Programm am Zwikkolör.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des International Office, des Career Service, der Stabsstelle Kommunikation und Marketing sowie der Hochschulbibliothek und selbstverständlich unsere Studentinnen und Studenten freuen sich bereits jetzt über die interessanten Gespräche mit Ihnen.

https://www.zwickauer-demokratie-buendnis.de/

Mascha Kaléko – Portrait

Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko im Berlin der Weimarer Republik die Herzen der Großstädter. Sie ist 22, als sie ihre ersten Gedichte veröffentlicht. Es sind Verse in zärtlich-weiblichen Rhythmen, die jeder versteht, weil sie von Dingen handeln, die alle erleben: von Liebe, Abschied und Einsamkeit, von finanziellen Nöten, von Sehnsucht und von Traurigkeit. Mit dieser »Gebrauchslyrik« im besten Sinne ist sie im Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre berühmt geworden, und auch heute, hundert Jahre nach ihrer Geburt, wird ihre Fangemeinde immer größer. Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht.

 „… sie sprechen von mir nur leise“

– ein lyrisch-musikalisches Portrait von der Schauspielerin Paula Quast und Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko.

Die beiden Künstler haben ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Das Programm hat eine ganz eigene Dramaturgie, die klassische Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art von Kammerspiel.

Paula Quast spricht die Werke von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich und doch ist sie so präsent, dass sie und Mascha Kaléko im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste.
(entnommen: www.paula-quast.de/programm.)

Am 08.05.2019 um 17:00 Uhr laden wir Sie recht herzlich
zum Programm von Paula Quast und Henry Altmann
in die Galerie am Domhof, Zwickau ein!

»Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann …«   

Jan Schulz-Ojala im ›Tagesspiegel

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. und dem Gasometer Zwickau statt.