Meine Praktika-Erlebnisse

In der ersten Hälfte der Ausbildung werden uns zukünfigen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek auch grundlegende Kenntnisse zum Archivwesen vermittelt, welche dann auch in der bald bevorstehenden Zwischenprüfung abgefragt werden.

Um mein theoretisches Wissen mit praktischen Kenntnissen zu verknüpfen, absolvierte ich in den vergangen vier Wochen zwei Pratika in zwei verschiedenen Archiven.

Zuerst war ich zwei Wochen im Stadtarchiv Zwickau.

Meine Hauptaufgabe bestand darin, historische Zeitungsartikel aus dem Jahr 1878 zu erschließen.

Jedoch hatte ich auch mit sehr alten, kostbaren Urkunden, Akten und Büchern zu tun – was wirklich beeindruckend war! Originalbriefe von Martin Luther und Thomas Müntzer hatten sicherlich noch nicht viele Menschen in den Händen!

In diesen zwei Wochen habe ich viel über Strukturen in Archiven gelernt, über fachgerechte Lagerung von Archivgut, dessen Erschließung und Digitalisierung.

Die zweite Station war dann das Hochschularchiv der Westsächsischen Hochschule, welches seit diesem Jahr von Sophie Schäfer geleitet wird und an die Hochschulbibliothek angegliedert wurde.

Hier archivierte ich Studentenakten, wir besichtigten das Zweigarchiv Reichenbach und ich begann mit der archivischen Bearbeitung und Digitalisierung des recht umfangreichen Fotobestandes.

Mein bereits erworbenes Wissen konnte ich hier anwenden und noch einmal auffrischen!

Akten_bearbeiten
Archivieren von Studentenakten
Bearbeitung des Fotobestandes
Bearbeitung des Fotobestandes

Ich bin gespannt, welche verschiedenen Praktika mich noch erwarten…

Joelina Eberlein

Das erste Lehrjahr verging wie im Flug…

Hallo!

Ich bin Joelina Eberlein, die Auszubildende der Hochschulbibliothek. Das erste Lehrjahr neigt sich dem Ende zu und ich möchte kurz berichten, was ich im vergangenen Jahr erlebt habe…

Mein Arbeitstag beginnt jeden Morgen mit dem Einstellen und Sortieren der Medien im 1. Obergeschoss der Hauptbibliothek. Das ist mittlerweile eine angenehme Routine für mich.Einstellen der Bücherregal1

Danach kommen die Aufgaben des Tages an die Reihe. Das sind oft ganz unterschiedliche, da ich im vergangen Jahr bereits einige der Abteilungen der Bibliothek durchlaufen habe, unter anderem die Erwerbung, die Erschließung, den Benutzungsdienst und die Öffentlichkeitsarbeit. Somit kann ich Aufgaben aus verschiedenen Bereichen übernehmen, wie z.B. die Bearbeitung der Fernleihbestellungen, das Einarbeiten von Zeitschriften usw. Das sorgt für eine schöne Abwechslung!

Auch in den Zweigbibliotheken Scheffelstraße und Schneeberg wurde ich schon jeweils für ein paar Wochen eingesetzt. Dort erwartete mich ein anderes Arbeitsumfeld, andere Kollegen, ein anderer Bestand – kurz gesagt viel Neues, was meine Ausbildung bereichert hat!

Kürzlich durfte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und die Vitrine in der Hauptbibliothek – zu einem selbst gewählten Thema – gestalten. Ich entschied mich für Belletristik und Hörbücher für lange Autofahrten oder Flüge in den Urlaub. Damit möchte ich unsere Nutzer darauf aufmerksam machen, dass wir nicht ausschließlich Fachliteratur im Bestand haben, sondern auch andere Medien, die gern ausgeliehen werden können… Es lohnt sich, mal vorbeizuschauen!

Vitrine

Auf jeden Fall wird es mir hier nicht langweilig und ich komme jeden Tag gern auf Arbeit. Das habe ich natürlich auch meinen lieben Kollegen zu verdanken!

Nun starte ich in mein zweites Lehrjahr und ich bin schon gespannt, was mich da so erwartet… 

 

Hallo ihr da draußen!

Vielleicht ist euch schon aufgefallen, dass es in der Hochschulbibliothek eine Neue gibt… und zwar mich.

Mein Name ist Joelina Eberlein, ich bin 18 Jahre alt und habe am 1. September hier an der Hochschulbibliothek meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Bibliothek begonnen.

Im Rahmen eines Praktikums in einer Stadtbibliothek wurde ich auf diesen Beruf aufmerksam. Mich begeisterten vor allem die breit gefächerten Aufgabengebiete und das umfangreiche Wissen, das man sich in diesem Beruf aneignet.

Schon in den ersten Wochen in der Hochschulbibliothek konnte ich einen kleinen Einblick in die verschiedensten Bereiche bekommen, und ich freue mich nun schon auf drei sehr spannende, abwechslungsreiche Jahre!

Joelina Eberlein

Joelina

AusbildBar auf der Buchmesse

Azubis auf der Leipziger Buchmesse:
„AusbildBar 2014“

Vom 13. – 16. März 2014 präsentieren die zukünftigen Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ihre Ausbildung auf der Leipziger Buchmesse mit einem eigenen Stand. Erarbeitet wurde dieser als Projekt im Berufsschulunterricht der Gutenbergschule Leipzig, daran beteiligt war auch Oliver Lempert, der Azubi der Hochschulbibliothek Zwickau.

Logo
Die Besucher erwarten am Stand Informationen über den Ausbildungsberuf in den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule, sowie Rätsel und Gewinnspiele zum Thema. Außerdem stehen Azubis Rede und Antwort.

Zu finden ist der Stand in Halle 5, C 507.

Weitere Infos u.a. hier:

www.gutenbergschule-leipzig.de

 

Alle Messebesucher sind herzlich zu einen Besuch am Stand eingeladen!

 

Darf ich mich vorstellen…

Mein Name ist Oliver Lempert und ich bin der neue Azubi der Hochschulbibliothek Zwickau. Mit dem 1.September 2011 begann meine dreijährige Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) im Fachbereich Bibliothek.

Was führte mich zu diesem Beruf?

Es war „die Woche der offenen Unternehmen“, welche Schülern die Möglichkeit bietet in den Alltag verschiedener Berufe zu schnuppern. Dies kann für die spätere Berufswahl eine große Hilfe sein. Ich nutzte diese Woche und besuchte unter anderem die Stadtbibliothek Zwickau. Die Neugier und das Interesse für den Beruf, den ich nun erlernen darf, wurden geweckt.

Jetzt darf ich gespannt sein, welche vielfältigen Aufgaben mich in den nächsten drei Jahren erwarten.

Oliver Lempert

Das war’s

Drei Jahre können eine lange Zeit sein, allerdings auch schnell vergehen. Die drei Jahre meiner Ausbildung sind schneller vergangen als ich mir hätte vorstellen können. Mit der Übergabe der Prüfungsergebnisse endet meine Ausbildung am 29.08.2011.

Panoramatour
Panoramatour

Als Teil der schulischen Ausbildung in Leipzig hatten wir die Möglichkeit ein frei gewähltes Abschlussprojekt zu gestalten. Sebastian Kröner (Azubi in der Stadtbibliothek) und ich entschlossen uns eine Panoramatour durch die Hochschulbibliothek zu gestalten. Das Ergebnis unserer Arbeit wurde in die Homepage der Bibliothek verlinkt und lädt alle Interessenten dazu ein am Bildschirm durch das Hauptgebäude zu schlendern.

Wir freuen uns über Kommentare und Anmerkungen.

Ich kann auf viele interessante Aufgaben, Gespräche und Erfahrungen zurückblicken. Darum möchte ich mich bei allen MitarbeiterInnen (auch den Ehemaligen) der Hochschulbibliothek bedanken. Dafür, dass ich so freundlich ins Team aufgenommen wurde und mir damit eine wunderbare Ausbildungszeit in der Hochschulbibliothek ermöglicht wurde.

Gespannt schaue ich in die Zukunft.

Simon Schwabe

Ordnung ist das halbe Leben

Alle Bibliotheken egal ob öffentliche oder wissenschaftliche haben immer ein Ziel, die Benutzerfreundlichkeit ihrer Einrichtung zu steigern. Die größte Steigerung der Nutzerfreundlichkeit erfuhr das Bibliothekswesen mit der Einführung der Freihandaufstellung. Damit konnten die Nutzer zum ersten Mal selbst an das Regal gehen und die Bücher in die Hand nehmen, was vorher undenkbar war. Dies stellte für den Nutzer von nun an einen großen Vorteil dar, war aber für die Bibliotheksmitarbeiter oft ein Grund schlafloser Nächte. Dadurch wurden intensive Bemühungen den Bestand in Ordnung zu halten notwendig. Jedoch kam es mehr und mehr vor, dass einige Exemplare nicht aufgefunden werden konnten oder erst nach langwierigen Suchaktionen. Aber was war die Ursache dafür?

Als ehemaliger Student der TU Chemnitz war ich auch Nutzer der dortigen Universitätsbibliothek. Wie fast jeder Erstsemestler, habe auch ich an der Bibliothekseinführung teilgenommen. Alles was ich wissen wollte war, wie kann ich schnell und ohne viel Aufwand meine gewünschten Medien finden. Die Antwort war eindeutig OPAC und sonst KVK. Den Titel eingegeben, suchen lassen und da war er auch schon. Nur noch diese komische Kombination aus Buchstaben und Zahlen (in der Einführung nannten Sie es Regensburger Verbundklassifikation) aufgeschrieben und losgesucht. Nach ziellosem „Umherirren“ war ich endlich am Ziel. Dort hatte ich schließlich Zeit mir diese komische Kombination mal genauer anzusehen. Und das Erste was mir klar wurde war, dass sie überhaupt keinen Sinn ergibt. Wer vermutet schon, dass sich hinter dem Buchstaben N das Fachgebiet Geschichte verbirgt. Oder diese willkürlichen Zahlen – ok dass gleiche oder ähnliche Zahlen die gleichen Teilgebiete bezifferten war relativ erkenntlich. Aber auch an komplett anderen Stellen fand ich Medien zu dem gleichen Gebiet. Nach der Benutzung wurde das Medium einfach wieder ins Regal zurückgestellt. Ob es dann wirklich am richtigen Ort stand war dabei oft zweitrangig. Dahinter steckte aber nie eine Absicht. Oft hatte ich es einfach vergessen wo es stand und man kann sich ja auch nicht alles merken.
Das gleiche Verhalten kann ich jetzt während meiner Ausbildung wieder beobachten, nur das ich diesmal auf der anderen Seite stehe. Ich weiß nun welchen Sinn eine Klassifikation hat und wo die Medien stehen.

SignaturHier noch mal einen Kurzüberblick über die Signatur der Hochschulbibliothek Zwickau:
Zuerst wird nach dem Hauptgebiet geordnet. Dieses wird durch die beiden obersten Buchstaben (ZN) symbolisiert. Danach folgt das Teilgebiet, dass durch die darunter folgende Nummer (8280) beziffert wird. Als nächstes wird nach dem Nachnamen des Autors geordnet, dieser wird durch eine Buchstaben-Zahlenkombination (S381) angegeben und befindet sich unter dem Teilgebiet. Anschließend wird nach der Bandnummerierung (-1) aufsteigend geordnet. Zum Schluss wird noch nach Auflage ((3))aufsteigend sortiert. Wenn eine Bandnummerierung und die Auflage angegeben sind, wird die Auflage innerhalb der Bände geordnet (-1(3), danach -2(1)). Wer sich an diese Reihenfolge hält, sollte das Medium ohne Problem an die richtige Stelle zurückbringen können.

Aber um dem Ganzen zuvorzukommen, haben sich die Bibliotheken etwas einfallen lassen – den „Bücherwagen“. Hier in der Hochschulbibliothek Zwickau steht in jeder Etage neben dem Aufzug so ein Bücherwagen. Dort können alle Bücher abgelegt werden, die aus dem Regal genommen wurden. Das zuständige Personal wird sich um die Einstellung kümmern. Damit treten weniger Fehler auf und  Ihr  kommt schneller und mit weniger Wartezeit zu Euren Medien.

Abschließend möchte ich Euch aber trotzdem dazu aufrufen, die benutzten Medien in die Bücherwagen zu legen oder sie an der Theke abzugeben. Damit leistet auch Ihr einen Beitrag zur Benutzungsfreundlichkeit der Bibliothek und das hat auch für Euch nur Vorteile.

Dies sind meine Erfahrungen aus dem 4-wöchigen Praktikum in der Hochschulbibliothek.

Sebastian Kröner – Azubi Stadtbibliothek Zwickau