Ausstellung „Bella Italia“

Im kommenden Wintersemester wird im Rahmen des Studium Generale die Veranstaltungsreihe “Kaleidoskop der Kulturen“ angeboten. Den Auftakt in der Hochschulbibliothek bildet eine Ausstellung von Heike Lehr zum Thema „Bella Italia – La Dolce Vita“.

Plakat Bella Italia

Heike Lehr unterrichtet an der Fakultät Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation technisches und Wirtschaftsenglisch, unter anderem im Studiengang Kraftfahrzeugtechnik.

Sie malt seit frühester Kindheit mit großer Begeisterung und hat sich diese Leidenschaft bis heute bewahrt. Während des Lehramtsstudiums, das neben Englisch und Französisch auch Kunsterziehung beinhaltete, konnte sie ihre künstlerischen Kenntnisse weiter vertiefen.

Bevorzugte Techniken sind die Aquarellmalerei, aber auch das Spachteln mit Acrylfarben ist eine große Leidenschaft von ihr. Die Themen sind sehr unterschiedlich, so reicht die Palette von Landschaften und Städteansichten über Figürliches bis hin zu einer modernen, abstrakten Malerei.

In vielen verschiedenen Ausstellungen in Dinkelsbühl, Düsseldorf und der Region Zwickau (u.a. im Landgericht Zwickau im Rahmen der Reihe „Kunst & Justiz“, im Galerie Café Zwickau, in der Sparkasse Zwickau sowie im Kunst- und Kulturförderverein Fraureuth) war eine Auswahl ihrer Werke bereits zu sehen.

Frau Lehr ist auch Gründungsmitglied des Zwickauer Kunstvereins „Freunde Aktueller Kunst e.V.“

Zu sehen sind die Werke zu „Bella Italia – La Dolce Vita“ schon
ab 13.09.2016
in der Hauptbibliothek,
die Vernissage dazu findet
am 11. Oktober 2016 um 17 Uhr statt.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen! Der Eintritt ist frei!

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem
Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

ausstellung-bella-italia
Im kommenden Jahr sind 2 weitere Ausstellungen von Heike Lehrs Gemälden geplant, thematisiert wird dabei „New York“ und „Japan“.

Die erste Fotografin Europas

A GERMAN LADY

– Die erste Fotografin Europas

A German Lady

 Vor 175 Jahren, im August 1839, wurde die Erfindung der Fotografie in Paris bekannt gegeben und eroberte innerhalb weniger Jahre die Welt. Es ist kaum verwunderlich, dass sich unter den ersten Protagonisten nur Männer befanden.

Im Jahr 1842 jedoch beschreitet zum ersten Mal eine Frau in Europa  dieses neuartige Terrain. Mit eiserner Beharrlichkeit und einnehmendem Wesen erkämpft sich Bertha Wehnert-Beckmann (1815-1901) ihren Platz in in der Fotografiegeschichte. In Cottbus geboren, in Prag gelernt, in Dresden debütiert, in Leipzig etabliert und in New York Furore gemacht – so könnte die Kurzfassung ihrer Erfolgsgeschichte lauten. „Miss Bertha“,  wie man sie in den USA nannte, brach ganz allein in die Neue Welt auf, um den New Yorkern die Papierfotografie zu bringen, die bis dato nur die unikate Daguerreotypie auf versilberter Kupferplatte kannten.  Im fotografischen Epizentrum der damaligen Welt, auf dem New Yorker Broadway, empfing Bertha nicht nur den Präsidenten der Vereingten Staaten, sondern auch namhafte Politiker, Musiker und Künstler. Als „German Lady“ ging sie in die Erinnerung amerikanischer Berufskollegen ein.

 In Leipzig zurück, wo Bertha das bekannteste Atelier der Stadt betrieb, eröffnete sie 1854 eine Stereoskopen-Ausstellung – die erste in Deutschland. Musiker wie Johannes Brahms, Ignaz Moscheles oder Clara Schumann, Wissenschaftler wie Gustav Theodor Fechner, Friedrich Christoph Dahlmann oder Ernst Heinrich Weber (letztere beiden zu den „Göttinger Sieben“ gehörend), der preußische Gartenkünstler Lenné, der sächsische Kronprinz und zahlreiche souveräne Fürsten, namhafte Schauspielerinnen und Sänger, Botschafter, Verleger, Maler, Schriftsteller und Handelsherren – sie alle traten vor Berthas Linse. Bis 1860 ist sie die einzige fotografierende Frau auf der Welt, die auch Aktaufnahmen anfertigt – damals ein spektakulärer, geheim gehaltener Sachverhalt.

 Jochen Voigt, Designprofessor an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau und bekannter Fotografiehistoriker, hat acht Jahre weltweit recherchiert und soeben sein 400 Seiten starkes Werk  „A German Lady“ veröffentlicht. Das Buch ist  im Chemnitzer Verlag Edition Mobilis erschienen. Es ist ein Verdienst des Autors, das bisher nur wenig bekannte Werk Wehnert-Beckmanns nicht nur erforscht, sondern auch in einen großen internationalen Kontext gestellt zu haben.

Bibliotheksdirektorin Reingard Al-Hassan kommt mit Jochen Voigt ins Gespräch. Gemeinsam beleuchten sie ein spannendes Kapitel europäischer und amerikanischer Fotografiegeschichte, das in Sachsen und New York geschrieben wurde.

Am 29.04.2014 Uhr um 17 Uhr in der Hauptbibliothek am Kornmarkt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Die Teilnahme können sich Studierende auf ihrem Nachweisbogen zum Studium generale eintragen lassen.

1: Bildnis Bertha Wehnert-Beckmann mit Objektiven, Kalotypie, New York 1850/51, Kupferstichkabinett Dresden 2: Bildnis Sam Houston, Gouverneur von Texas, Kalotypie, New York um 1850/51, Privatbesitz Frankreich 3: Bildnis Johannes Brahms, Salzpapierfoto, Leipzig 1853, Robert-Schumann-Haus Zwickau 4: Bildnis des preußischen Gartenkünstlers P. J. Lenné, Daguerreotypie, Leipzig um 1848, Deutsches Museum München

 

Ausstellung zum „Buch der Bücher“

Unter dem Titel „Grafiken zum Buch der Bücher“ wird am 13. April 2012 um 15 Uhr in der Bibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau eine Ausstellung der beiden Zwickauer Künstler Michael Olbrich und Christian Siegel eröffnet.

© Christian Siegel
© Michael Olbrich

Die Künstler zeigen im Atrium der Bibliothek ebenerdig und in der ersten Etage vor allem Radierungen, Holz- und Linolschnitte, die sich mit Themen der Bibel auseinander setzen.

Es ist zugleich die Premiere gemeinsamen Ausstellens der beiden Künstler, die seit einigen Jahren am Peter-Breuer-Gymnasium in Sachen Kunst zusammenarbeiten.

Michael Olbrich, Schulleiter, Kunst- und Religionslehrer,  zeigt Radierungen, die sich mit dem Neuen Testament befassen. Christian Siegel, weit über Zwickaus Grenzen als Maler, Grafiker und Autor bekannt, zeigt Holz- und Linolschnitte und Radierungen zum Alten und zum Neuen Testament der Heiligen Schrift.

Alle Intressenten sind recht herzlich eingeladen!

Eintritt frei!

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Update zur Veranstaltung vom 16.04.2012

„Das 2. Revier“

Installation "Das zweite Revier"Bis zum 29.10.2010 können Sie in der 1. Etage der Hauptbibliothek die Abschlussarbeit zum Thema: „Lesen, lernen und entspannen“ des Diplomdesigners (FH) Andreas Uhlig bewundern.

Die Installation „Das 2. Revier“ ist eine skulpturale, raumfüllende Leistenkonstruktion, eine dreidimensionale Graphik im Raum inspiriert von der Topographie erzgebirgischer Bergbaureviere. Die Struktur der Stollen, Strecken und Schächte steht als Metapher für Mühe, Fleiß und Arbeit, welche zum Erreichen von Zielen, zum Umsetzen eines Lebensplans investiert werden müssen.

Arbeit ist die Wurzel, aus der die Region, aus der Städte wie Zwickau und Schneeberg und letztendlich auch die Hochschule ihre Identität bezieht. Zielgerichtete Wege oder Irrwege, Sackgassen, Spannungen und Verwerfungen, Kalkül und Improvisation, Bau und Rückbau symbolisieren dies, sind historischer und sozialer Bezugspunkt.

Die Installation „Das 2. Revier“ ist kein Modell eines Bergwerks. Es wird kein Zustand beschrieben, sondern ein neuer Zustand generiert. Der Raum wird verändert. Zur ästhetischen Wirkung stellt sich ein Angebot für eigene Gedanken, Assoziationen, geistiger Abwechslung, Spannung und Entspannung. Ergänzt wird die Installation durch eine zweidimensionale Interpretation des gleichen Themas in zwei verschiedenen Drucktechniken.

Wenn Bücher sich selbständig machen

In der vorlesungsfreien Zeit, wenn die meisten Studierenden in Ferien sind, geht es sehr geruhsam zu in der Bibliothek. Nur die Bücher scheinen das nicht zu wissen:



Auch die Bücherregale im Magazin haben ihr Eigenleben und sogar ein sehr musikalisches:



Das erste Video wurde in der University of Illinois in der Urbana-Champaign’s ACES Library vom Youtube-User apaulso2 aufgenommen und hochgeladen. Das zweite stammt von KimHuston von der University of Wisconsin-Milwaukee Library.

Schneeberger Mode lockt

Während der Semesterpause werden in der Hauptbibliothek am Kornmarkt wieder einmal ausgefallene Prüfungs- und Projektarbeiten des Studiengangs Modedesign der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg präsentiert. Bereits zum dritten Mal können auf diese Weise modeinteressierte Bibliotheksbenutzer die kreativen und zum Teil preisgekrönten Entwürfe der Jungdesigner/innen bewundern. An der Fensterfront im ersten Obergeschoß aufgestellt, sind sie außerdem ein attraktiver und neugierig machender Blickfang für Passanten. Ob ultraschallgeschweißt oder gestrickt, klassische Entwürfe oder futuristische Ideen, Skibekleidung oder festliche Mode – der Phantasie und Vielseitigkeit sind keine Grenzen gesetzt.

Schneeberger Modelle in der Hauptbibliothek

Neuerwerbung: 1000 Dessous

1000 DessousIn unserem Katalog listen wir die Neuerwerbungen des laufenden und der letzten zwei Monate. Die neuen Titel sind thematisch gegliedert, so dass Sie direkt auf Ihr Studienfach zugreifen können.

Das Buch mit dem klingenden Namen „1000 Dessous“ findet sich genauso auf der Liste wie „Mein liebster Stuhl“ und vieles andere mehr. Die Beispiele sind den Neuerwerbungslisten aus der Zweigbibliothek Schneeberg entnommen. Die Bibliothek sowie die Galerie der Fakultät Angewandte Kunst birgt für alle Kunstinteressierte so manche Schätze.